Faster: Google verlängert sein schnellstes Seekabel

Googles E-Mail und Youtube sollten seit heute etwas schneller laufen. Ein neues Seekabel ist in Betrieb genommen worden.

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Faster-Kabel-Landung in Minamiboso City in Chiba, Japan
Faster-Kabel-Landung in Minamiboso City in Chiba, Japan (Bild: NEC)

Google verlängert das Seekabel Faster in Asien. Das gab Yan Tang, Network Resource APAC Regional Lead bei Google, im Asien-Blog des Unternehmens bekannt. "Wir investierten in ein Seekabel, das Faster von Japan nach Taiwan verlängert, wo unser größtes Rechenzentrum in Asien Millionen Menschen mit Tools und Diensten mit 26 TBit/s versorgt." Angaben zu den Kosten wurden nicht gemacht.

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Dienste wie E-Mail, Youtube oder Bigquery würden nun eventuell schneller laufen. Das Seekabel sei außerhalb von Tsunami-Zonen errichtet worden, um Ausfälle bei Naturkatastrophen zu vermeiden. In der Region betreibt Google zwei Rechenzentren und erweiterte eine Niederlassung in Singapur.

Der Bau des Seekabels Faster wurde im Juni 2016 abgeschlossen. Beteiligt waren neben Google China Mobile International, China Telecom, Global Transit, KDDI und Singapore Telecommunications (Singtel). Das Seekabel hat eine Kapazität von 60 TBit/s und kostete 300 Millionen US-Dollar.

Das Seekabel Faster verbindet Los Angeles, Portland, San Francisco, Oregon und Seattle mit Chikura und Shima in Japan.

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Das Projekt wurde im August 2014 angekündigt. Das Kabel verbindet Googles Rechenzentrum im US-Bundesstaat Oregon mit Japan. Das Seekabel ist nichtöffentlich und Google kann seinen Anteil an den Übertragungskapazitäten kontrollieren.

Optische 100-GBit/s-Übertragungstechnik

"Dies war das erste transpazifische Unterseekabel, das ausschließlich von der NEC Corporation gebaut wurde, wobei die neueste digitale und kohärente optische 100-GBit/s-Übertragungstechnik eingesetzt wird. Obwohl wir mit vielen Herausforderungen beim Bau konfrontiert waren, bin ich wirklich froh, dass wir in der Lage waren, diese zu überwinden", sagte Kenichi Yoneyama, Projektmanager von Faster bei NECs Submarine-Network-Sparte.

Alphabet zahlte zuvor bereits für zwei Seekabel, die die USA mit Südamerika, Japan und anderen Teilen Asien verbinden.

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AnonymerHH 07. Sep 2016

ich esse schon lange kein weißkohl mehr, ich würd grünkohl kaufen.

Keksmonster226 07. Sep 2016

Selbst Schuld, gibt genug Hybrid Möglichkeiten ohne Volumen.

Compufreak345 07. Sep 2016

Nö. Alphabet zahlte an jemanden der das Kabel verlegt/gebaut hat. Nur weil ich sage "Ich...

cb (Golem.de) 07. Sep 2016

... danke für den Hinweis, wurde korrigiert.



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