Faster: Google muss sein Seekabel wegen Haifischbissen verstärken

Ein Google-Manager erzählt, dass das Tiefseekabel von den USA nach Asien extra verstärkt wird, um es vor den Bissen von Haien zu schützen. Warum die Tiere in die Glasfaserkabel beißen, ist unklar.

Artikel veröffentlicht am ,
Faster: Google muss sein Seekabel wegen Haifischbissen verstärken
(Bild: STR New / Reuters)

Google muss seine Tiefseekabel nach einer Serie von Haifischbissen besser schützen lassen. Das sagte Googles Product Manager Dan Belcher laut einem Bericht von Networdworld auf dem Google Cloud Roadshow Event in Boston. Daher werde das neue Seekabel Faster verstärkt, mit dem Google und seine Partner Los Angeles, Portland, San Francisco, Oregon und Seattle mit Chikura und Shima in Japan verbinden.

Faster soll laut Belcher eine Ummantelung aus einem Material erhalten, das Kevlar ähnelt. Die Ursache für das Verhalten der Haie ist unklar.

Seekabel müssen laut Networdworld häufig repariert werden. Über 50-mal im Jahr müssten Schäden durch Fischtrawler, Anker, Erdbeben und den hohen Wasserdruck in der Tiefe beseitigt werden.

Das Seekabel wird eine Kapazität von 60 TBit/s haben und 300 Millionen US-Dollar kosten.

Nach Angaben des Ausrüsters NEC beginnt der Bau des Seekabels sofort und wird im zweiten Quartal 2016 abgeschlossen sein. Beteiligt sind neben Google China Mobile International, China Telecom, Global Transit, KDDI und Singapore Telecommunications. Woohyong Choi, Vorsitzender des Faster Executive Committee, erklärte, dass das Faster-Seekabel die höchste Kapazität auf der Transpazifikroute habe.

Google hat laut einem Bericht bereits eine Summe von 300 Millionen US-Dollar in ein Seekabel investiert, dessen Bau im Jahr 2010 abgeschlossen wurde.

Im Jahr 2012 wurde berichtet, dass die Brics-Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika ihren Plan für ein 34.000-Kilometer-Seekabel mit dem Namen Brics Cable weiterverfolgen. Das Glasfaserkabel soll über ein Faserpaar eine Kapazität von 12,8 TBit/s bieten. Google galt als einer der potenziellen Investoren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


__destruct() 17. Aug 2014

80 km ist noch normal. Über 100 km zu kommen, ist schon schwierig. Zeige mir einen LWL...

LordGurke 16. Aug 2014

Badum-Tss! War auch mein erster Gedanke ;-)

shertz 16. Aug 2014

Eine genauere Überschrift? "Das Faster Executive Committee will seine Seekabel...

__destruct() 16. Aug 2014

Mach aus "ein paar tausend Metern" mal "40-80 km", aber im Grunde passt das. Genug...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /