• IT-Karriere:
  • Services:

Fast Pair: Android will Bluetooth-Verbindungen vereinfachen

Mit Fast Pair hat Google für Android einen neuen Prozess vorgestellt, der Bluetooth-Verbindungen drastisch vereinfacht. Dank Nearby-Kommunikation wird dem Nutzer das jeweilige Gerät automatisch angezeigt, er muss dann nur noch auf eine Schaltfläche tippen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Einrichtung eines Kopfhörer mit Hilfe von Fast Pair
Die Einrichtung eines Kopfhörer mit Hilfe von Fast Pair (Bild: Google)

Google hat eine neue Funktion für Android vorgestellt: Fast Pair soll die Einrichtung von Bluetooth-Geräten unter Android vereinfachen. Die Idee dahinter ist, dass Nutzer beispielsweise Kopfhörer nur noch anschalten müssen und die Geräte anschließend vom Android-Smartphone automatisch erkannt werden.

  • Die Einrichtung eines Kopfhörers mit Hilfe von Fast Pair (Bild: Google)
Die Einrichtung eines Kopfhörers mit Hilfe von Fast Pair (Bild: Google)
Stellenmarkt
  1. OSRAM GmbH, München
  2. CipSoft GmbH, Regensburg

Dabei nutzt Google die gleiche Technik, die auch beim Nearby-Service verwendet wird: Der eingeschaltete und in den Pairing-Modus versetzte Kopfhörer sendet über Bluetooth LE ein spezielles Fast-Pair-Paket aus. Erkennt ein Android-Smartphone dies, wird der Pairing-Vorgang automatisch in Gang gesetzt. Die gleiche Technik wird heute bereits verwendet, um beispielsweise in der Berliner U-Bahn auf Snack-Automaten hinzuweisen.

Fast Pair besorgt den Namen und ein Foto des Gerätes

Das Fast-Pair-Paket wird über das Smartphone an Googles Server weitergeleitet, die den Produktnamen und ein Foto zurückschicken. Diese Informationen werden dem Nutzer dann als Hochprioritätsbenachrichtigung auf seinem Smartphone angezeigt. Um den Kopfhörer zu verbinden, müssen User dann diese Benachrichtigung nur noch antippen.

Mit Fast Pair entfällt die manuelle Einrichtung in den Bluetooth-Einstellungen - allerdings nur, wenn der jeweilige Kopfhörer die neue Funktion unterstützt. Zum Start gibt es erst einmal nur zwei Kopfhörermodelle, die Fast Pair verwenden: Googles eigene Pixel Buds sowie Libratones Q Adapt On-Ear. Bald soll auch Plantronics Voyager-8200-Serie die neue Verbindungsfunktion unterstützen.

Fast Pair funktioniert ab Android 6.0

Um Fast Pair nutzen zu können, muss das Android-Gerät mindestens die Version 6.0 installiert haben. Zudem müssen Googles Play-Dienste mindestens in der Version 11.7 installiert sein. Die Verbindungstechnik ist nicht nur für Kopfhörer gedacht: Google bittet Entwickler von Bluetooth-Zubehör generell, sich bei Interesse an der Implementierung von Fast Pair an das Unternehmen zu wenden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

HelmutJohannes 03. Nov 2017

... FALLS es sich durchsetzen sollte, was ich definitiv nicht hoffe! WENN etwas...

triplekiller 02. Nov 2017

Dachte schon ich wäre der einzige. Den einzigsten gibt es NICHT.

SanderK 01. Nov 2017

Hatte ich auch schon, ist aber gut ein zwei Jahre wahrscheinlich länger her

WalterWhite 01. Nov 2017

Ich mache sowas normalerweise Zuhause^^

Leo_C_UP 01. Nov 2017

Bayrisch für "nicht".


Folgen Sie uns
       


Toyota Mirai II Probe gefahren

Die Brennstoff-Limousine gefällt uns, aber Tankstellen muss man suchen.

Toyota Mirai II Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /