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Faser-Wearables: OLED als Garn für leuchtende Stoffe

Mit OLEDs, dünn wie ein Haar, könnten in Zukunft Stoffe gesponnen werden, die selbstleuchtend und sehr hell sind, aber wenig Energie benötigen. Damit könnten Displays auf Kleidung genäht werden.

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Faserbasierte OLEDs, die in gestrickte Kleidung eingewebt sind
Faserbasierte OLEDs, die in gestrickte Kleidung eingewebt sind (Bild: School of Electrical Engineering)

Dem Forscher Kyung Cheol Choi von der School of Electrical Engineering in Südkorea und seinem Team ist es gelungen, hocheffiziente organische Leuchtdioden (OLEDs) auf einer ultradünnen Faser herzustellen, die in Displays auf Kleidungsstücken und anderen Stoffen eingesetzt werden kann.

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Das Team verwendete ein Tauchbeschichtungsverfahren, um die Fasern zu beschichten. Mit dieser Methode gelang es den Wissenschaftlern, effiziente OLEDs zu entwickeln, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt sind und denen auf flachen Substraten gleichwertig sein sollen. Die Faser-OLEDs erreichen eine Leuchtdichte von über 10.000 Candela/Quadratmeter und eine Effizienz von 11 Candela pro Ampere, wobei nicht angegeben wurde, für welche Farbe das gilt.

Die Technik zur Herstellung von OLEDs auf Fasern ermöglicht den Forschern zufolge Durchmesser von 0,3 bis 0,09 mm. Das ist dünner als ein menschliches Haar. Der Prozess wird bei relativ niedriger Temperatur durchgeführt, so dass viele Fasern verwendet werden können.

Choi erklärte: "Bestehende Wearable-Displays auf Faserbasis hatten aufgrund ihrer geringen Leistung Einschränkungen. Diese Technik kann jedoch OLEDs mit hoher Leistung auf Fasern produzieren. Das einfache, kostengünstige Verfahren eröffnet einen Weg zur Kommerzialisierung von Wearable-Displays auf Faserbasis."



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