Faraday Future FF 91: Faraday Future stellt erstes serienreifes Elektro-SUV fertig

Erst selbst ernannter Tesla-Konkurrent, dann Pleiteunternehmen - jetzt scheint es bei Faraday Future besser zu laufen: Das erste serienreife Elektroauto des chinesisch-kalifornischen Herstellers ist fertig. In wenigen Monaten soll die Serienproduktion anlaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroauto FF 91 von Faraday Future: Vermögen von Firmenchef Jia Yueting eingefroren
Elektroauto FF 91 von Faraday Future: Vermögen von Firmenchef Jia Yueting eingefroren (Bild: Faraday Future)

Faraday Future hat sich offensichtlich berappelt: Der chinesisch-kalifornische Elektroautohersteller hat das erste serienreife Elektro-SUV vom Typ FF 91 vorgestellt. Ende des Jahres sollen die ersten seriengefertigten Autos an die Kunden ausgeliefert werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d)
    Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR, Stuttgart, Berlin, Köln, Dresden
  2. Partnermanager Glasfaser-Infrastruktur & Netzmanagement (m/w/d)
    ENTEGA Medianet GmbH über KEPPLER. Personalberatung, Darmstadt
Detailsuche

"Wir haben es geschafft", jubelt Faraday-Future-Chef Jia Yueting in einer internen E-Mail, die Cnet vorliegt. Das US-Onlinenachrichtenangebot machte keine Angaben, wie es an die Mail gekommen ist. Auf Anfrage habe das Unternehmen die Echtheit der Mail bestätigt.

Das erste voll funktionsfähige Vorserienfahrzeug des FF 91 sei fertig, schreibt Jia. Die Ingenieure hätten "rund um die Uhr" gearbeitet, um das zu schaffen. Das Unternehmen will das am Dienstagvormittag (Ortszeit) mit einer kleinen Feier am Unternehmenssitz in Hanford im US-Bundesstaat Kalifornien begehen.

Faraday Future hatte einen Prototyp des FF 91 Anfang vergangenen Jahres auf der CES in Las Vegas vorgestellt. Das SUV wird von einem 783 Kilowatt (1.050 PS) starken Elektromotor angetrieben. Der Akku hat eine Kapazität von 130 Kilowattstunden und soll eine Reichweite von über 700 Kilometern ermöglichen. Die Grundlage für die Angabe ist allerdings der nicht sehr strenge Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ).

Wer beschleunigt besser?

Golem Akademie
  1. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    16.–17. November 2021, Virtuell
  2. First Response auf Security Incidents: Ein-Tages-Workshop
    26. November 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Faraday Future wirbt damit, dass das Auto noch schneller beschleunigt als Teslas Model S: Der FF 91 soll in 2,475 Sekunden von null auf 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Das wäre eine Hundertstel Sekunde weniger, als ein Tesla Model S 100D mit einem speziellen Softwaretuning benötigt.

Faraday Future war 2015 gestartet und hatte sich als Konkurrent zum US-Elektroautohersteller Tesla stilisiert. Gegründet wurde es von Jia Yueting, der mit dem chinesischen Internet- und Technologieunternehmen LeEco reich geworden war.

Eine Finanzierungsrunde rettet Faraday Future

Jia hatte Faraday Future mit einem großen Budget ausgestattet. Doch bald bekam es finanzielle Schwierigkeiten. Dadurch geriet der Bau einer Fabrik im US-Bundesstaat Nevada ins Stocken. Ein Engagement in der Elektrorennserie Formel E musste Faraday Future wieder beenden. Im vergangenen Jahr wurde sogar Jias Vermögen von einem Gericht in Schanghai eingefroren. Hinzu kamen personelle Querelen.

Inzwischen scheint sich das Unternehmen stabilisiert zu haben. Im Juni schloss es eine Finanzierungsrunde ab, bei dem es rund zwei Milliarden US-Dollar von einem chinesischen Immobilienunternehmen erhielt. Im Juli hat Faraday Future angekündigt, die ersten FF 91 im Dezember an die Käufer zu übergeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Supporter 29. Aug 2018

FF spricht von einem "ultra-luxury intelligent EV", da kannst du dir denken, das es teuer...

0xDEADC0DE 29. Aug 2018

Man kann damit bessere Reichweiten erreichen, weil größere Akkus reingehen. Ohne diesen...

hl_1001 29. Aug 2018

Du gehst von der falschen Prämisse aus. Solche Autos werden nicht auf Grund von so etwas...

sovereign 28. Aug 2018

Jo Autos mit solchen Fahreigenschaften beherrscht der Standartverbraucher nicht. Und die...

Wayne2k 28. Aug 2018

Das Model S 100D hat so um die 5 sekunden von 0-100. Golem meint das Model S P100D. Zudem...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Satechi
USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit

Der Hybrid Multiport Adapter kann per USB-C ein Notebook aufladen und weitere Geräte verbinden. Außerdem ist Platz für eine M.2-SSD.

Satechi: USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit
Artikel
  1. Corsair Xeneon 32QHD165 im Test: Weniger Kabelsalat auf dem Zockertisch
    Corsair Xeneon 32QHD165 im Test
    Weniger Kabelsalat auf dem Zockertisch

    Der Xeneon 32QHD165 ist Corsairs erster Gaming-Monitor. Das Debüt gelingt dem Hersteller durch ein tolles 32-Zoll-Panel und Kabelmanagement.
    Ein Test von Oliver Nickel

  2. Investor: Telekom vor Milliarden-Deal für Glasfaserausbau
    Investor
    Telekom vor Milliarden-Deal für Glasfaserausbau

    Die Telekom will zusammen mit einem Investor vier Millionen Haushalte auf dem Land mit FTTH versorgen.

  3. Xperia Pro-I: Sonys Smartphone mit 1-Zoll-Sensor kostet 1.800 Euro
    Xperia Pro-I
    Sonys Smartphone mit 1-Zoll-Sensor kostet 1.800 Euro

    Mit dem Xperia Pro-I setzt Sony voll auf Video-Creators: Das Smartphone hat einen großen Sensor, der aus der Kompaktkamera RX100 VII stammt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Nintendo Switch OLED Weiß 368,17€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 jetzt erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger [Werbung]
    •  /