Abo
  • Services:

Faraday Future: Apple verliert Spezialisten für autonomes Fahren

Der Elektroautohersteller Faraday Future hat Apple einen Spitzenwissenschaftler für Bilderkennung und autonome Fahrfunktionen abgeworben. Apple wird nachgesagt, selbst in diesem Bereich zu arbeiten und ein Fahrzeug zu entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Einsitziges Konzeptfahrzeug FF Zero 01
Einsitziges Konzeptfahrzeug FF Zero 01 (Bild: Faraday Future)

Der Personalwettbewerb in der Autobranche geht weiter. Das kommende Elektroauto von Faraday Future soll früheren Berichten zufolge mit teilautomatisierten Fahrfunktionen aufwarten können. Für diesen Bereich hat das chinesische Unternehmen nun laut Electrek Bart Nabbe abgeworben. Der Wissenschaftler arbeitete bisher bei Apple im Bereich Special Projects und soll bei Faraday Future den Posten Director Strategic Partnerships bekleiden. Welche strategischen Partnerschaften von ihm gefördert werden sollen, bleibt unklar.

Stellenmarkt
  1. MTS Group, Landau, Rülzheim
  2. Hays AG, Baden-Württemberg

Nabbe gilt als Experte im Bereich autonomes Fahren und Bilderkennung. Er arbeitete rund zehn Jahre am Robotics Institute der Carnegie Mellon University und war danach bei Toyota beschäftigt. Vor kurzem hatte Faraday Future mit Peter Savagian auch den ehemaligen Chef von General Motors' Elektroautosparte abgeworben. Savagian war Chefingenieur beim Elektroauto GM EV1, das 1996 auf den Markt kam.

Faraday zeigte mit dem FF Zero 01 Anfang 2016 auf der CES in Las Vegas sein erstes Konzeptfahrzeug in Form eines Elektrosupersportwagens. Das einsitzige Auto wird von vier Elektromotoren angetrieben, die zusammen eine Leistung von rund 1.000 PS haben. Es müsse vom Fahrer gelenkt werden, solle jedoch die Grundlage für das kommende, teilautomatisierte Fahrzeug sein, berichtet Techcrunch.

Das Chassis des Autos sei variabel, teilte der Hersteller bei der Vorstellung mit. Variable Platform Architecture (VPA) nennt Faraday das Konzept. Die Idee ist, auf dieser Plattform weitere Modelle aufzubauen, etwa einen Pkw oder ein SUV. So könnte beispielsweise die Plattform verlängert werden, damit mehr Akkumodule in den Boden passen.

In Kalifornien hat Faraday die Lizenz Autonomous Vehicle Tester (AVT) erworben, um auf öffentlichen Straßen seine selbststeuernden Funktionen testen zu können. Auch in Michigan sollen von Faraday Future Tests unternommen werden.

Faradays Mutterkonzern ist der chinesische Hersteller Le Eco, Financier des Unternehmens ist der chinesische Milliardär Jia Yueting, der den Streamingdienst Leshi Television gründete. Faraday Future baut für rund eine Milliarde US-Dollar eine Fabrik in Las Vegas. Dort soll 2018 das erste Serienauto vom Band laufen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-67%) 16,49€
  4. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

PiranhA 16. Aug 2016

Faraday zielt wohl stärker auf den US-Markt ab. Um dort Strafzölle zu umgehen, müssen die...

Midian 16. Aug 2016

Stimmt - Hauptsache Äpple kommt im Text vor :)


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

    •  /