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The Division in Egoperspektive

An anderer Stelle haben sich die Entwickler offensichtlich von anderen Spielen inspirieren lassen. So gibt es Versorgungsabwürfe aus der Luft, die an Ubisofts Third-Person-Shooter The Division erinnern. Generell ist das Konzept, eine zentrale Basis mit Ressourcen zu errichten, dem Titel verblüffend ähnlich, genau wie das Gegnerdesign. Wir haben es in New Dawn nämlich mit Level-1- bis Level-4-Schurken zu tun, die entsprechend unterschiedlich stark sind und zudem Lebensanzeigen haben. Wie in The Division sind schon Level-3-Gegner ziemliche Kugelschwämme. So strecken wir einen verrückten Hundemetzger mit Motorradhelm erst nach mehreren Schrotsalven in den Kopf nieder. Wir finden das aber in diesem Setting passend - Far Cry 5 war nämlich selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad für Fortgeschrittene zu großen Teilen recht einfach.

Das gleiche Chaos ohne Story-Zwang

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Die KI-Gegner verhalten sich im Vergleich zu Far Cry 5 nahezu gleich. Während unserer Erkundungstour treffen wir wieder auf Banditen an allen Ecken. Strecken wir die nieder, kommt an der nächsten Wegkreuzung schon der nächste Buggy mit einer Ladung Schurken vorbei. Diese chaotische Welt war in Far Cry 5 gewöhnungsbedürftig und irgendwie unpassend. Und obwohl wir uns die Frage stellen, wo in einem Endzeitszenario all die Banditen herkommen sollen, passt es irgendwie zum knallig abgedrehten Setting von Far Cry New Dawn.

Was wir ebenfalls begrüßen: Wir werden nicht mehr gezwungen, nach einer bestimmten Zeit eine Storymission abzuschließen, was in Far Cry 5 teilweise sehr nervig war. Statt aus dem Nichts einen Pfeil abzubekommen und im Gefängnis aufzuwachen, können wir uns jetzt auch erst einmal dafür entscheiden, die Welt zu erkunden und Außenposten zu befreien, Handwerksmaterialien zu sammeln oder Weggefährten zu rekrutieren.

Wie die Hauptstory um die zwei verrückten Zwillingsschwestern letztlich aussieht, können wir zum Zeitpunkt des Anspielens nicht sagen. Das können Spieler aber ab dem 22. Februar 2019 erfahren, wenn das Spiel planmäßig erscheinen soll. Ubisoft selbst sieht sein Sequel wohl nicht als Vollpreisspiel an. Es soll demnach auf den Plattformen Playstation 4, Xbox One und PC etwa 40 Euro kosten. Es gibt wieder Anzeichen auf einen Ingame-Shop, der zum Anspielevent noch nicht funktionsfähig war. In Far Cry 5 konnten wir uns damit mächtige Wummen schon kaufen, bevor sie überhaupt freigeschaltet werden konnten. Es wird sich zeigen, ob das im neuen Titel auch so sein wird.

Far-Cry-Fans, die den Vorgänger spannend fanden, könnte auch New Dawn gefallen. Der Titel hat sehr viele Ähnlichkeiten und bietet im Prinzip mehr vom Gleichen. Wir finden das postapokalyptische Setting spannend, wünschten uns auf den ersten Blick aber trotzdem mehr Neues. So spielt sich New Dawn wie Far Cry 5 mit einem Farbanstrich. Das Spiel könnte daher durch Konkurrenten wie The Division 2 und Anthem, die zu einer ähnlichen Zeit erscheinen, untergehen.

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 Far Cry New Dawn angespielt: Das gleiche Chaos im neuen Gewand
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Prypjat 28. Jan 2019

Für mich ist es der bisher leichteste Teil der Serie. Die Außenposten kann man locker...

ssj3rd 25. Jan 2019

- Divinity Original Sin 1+2 - The last of US - Uncharted - Pillars of Eternity 1+2...

Clown 25. Jan 2019

Ach stimmt! Mein Fehler! Dann nehm ich das gerne zurück. Ich fand das die "Mechanik...

Clown 25. Jan 2019

Danke für die Richtigstellung! Stimmt, den Rechner, den ich gefunden hatte, hatte im Text...

Clown 24. Jan 2019

Da hast Du sehr wahrscheinlich recht :)


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