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Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner

Der Messias von Montana trägt Pornobrille und hat eine Privatarmee - aber nicht mit uns gerechnet: In Far Cry 5 kämpfen wir auf Bergwiesen und in Bauernhöfen gegen seine Anhänger. Das macht dank einiger Serienänderungen zwar Spaß, dennoch verschenkt das Actionspiel von Ubisoft viel Potenzial.

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Joseph Seed ist der Anführer der Sekte in Far Cry 5.
Joseph Seed ist der Anführer der Sekte in Far Cry 5. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Der real existierende US-Bundesstaat Montana ist etwas größer als Deutschland, hat aber nur eine Million Einwohner. Mehrere Dutzend der virtuellen Bürger haben wir in Far Cry 5 aus den Klauen einer Sekte befreit - immerhin. Allerdings haben wir dabei auch mindestens ein paar Hundert, eher ein paar Tausend religiöse Fanatiker erschossen, weil diese sich mehr oder weniger wild und mit mehr oder weniger großkalibrigen Waffen auf uns gestürzt haben.

Inhalt:
  1. Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller Spinner
  2. Die eigentliche Hauptfigur
  3. Technik und Fazit

Um die Sache mal aufzuklären: Wir sind der namenlose Typ, der sich in Far Cry 5 mit der Church of Edens Gate anlegt. Deren Anführer ist ein gewisser Joseph "Vater" Seed - hagerer Typ, Jesusfrisur und gelbe Sonnenbrille, auch in dunklen Räumen. Welche Art von Glauben der Kerl predigt, erfahren wir nicht so genau. Allerdings deuten Kreuze und ähnliche Details einen christlichen Hintergrund an.

Viel wichtiger ist aber auch, dass Seed zusammen mit drei Geschwistern ein Gebiet namens Hope County unter seine Kontrolle gebracht hat - und das liegt, so Entwickler und Publisher Ubisoft ganz offiziell, eben in Montana. Die Familie hat so etwas wie das Gegenstück des Islamischen Staates errichtet: Es gibt Leichenberge mit Ungläubigen, Widerstandskämpfer werden eingesperrt und gefoltert. Im Intro wollen wir Seed zusammen mit einem Sheriff und einem US-Marshal verhaften, aber das klappt natürlich nicht. Also müssen wir die Sache selbst in die Hand nehmen.

Wer schon mal ein Far Cry oder das Anfang 2017 veröffentlichte Ghost Recon Wildlands gespielt hat, weiß ungefähr, wie das abläuft: Wir bewegen uns in der Ich-Perspektive frei in der Spielwelt und absolvieren Missionen. Alternativ kümmern wir uns um Ausrüstung und Erfahrungspunkte, indem wir Tiere jagen oder Pflanzen für Heil- und Stärkungstränke sammeln. Das geht in Teil 5 natürlich auch alles, aber die Entwickler von Ubisoft in Montreal und Toronto haben den Schwerpunkt vom Sammeln hin zur Action verschoben - eine gute Entscheidung!

  • Nichts mit Idylle: Im Montana von Far Cry 5 herrschen Terror und Angst. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Seed-Familie hat das fiktive Gebiet Hope County unter sich aufgeteilt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Von einer Mauer aus verteidigen wir ein Gebäude. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Einer unserer KI-Begleiter - die Damen und Herren kämpfen ziemlich effektiv an unserer Seite. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Neben Autos und Quads dürfen wir auch Helikopter und sogar ein Flugzeug steuern. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • In den Kämpfen geht es teils ziemlich chaotisch zu. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Händler gibt es Munition und weitere Extras. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wer mag, lässt sich vom Autopiloten über die Straßen kutschieren. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ach - ausspannen: In Far Cry 5 dürfen wir auch mal in aller Ruhe angeln. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Faith, die ziemlich irre Schwester von Joseph Seed. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt es ziemlich schicke Klamotten, die wir aber selbst dank Ego-Perspektive nicht sehen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Silberbarren gibt es im Spiel oder gegen Euro. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Nichts mit Idylle: Im Montana von Far Cry 5 herrschen Terror und Angst. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
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In Far Cry 5 haben wir nur alle Stunde mal ein Blümchen gepflückt und Bären oder Elche nur bei zufälligen Treffen (und mit echt schlechtem Gewissen!) erlegt. Stattdessen bietet uns das Programm nahezu immer eine Handvoll von Haupt- oder Nebenmissionen plus ein paar zusätzliche Aufgaben an. Dabei geht es um die Rettung von Zivilisten, die Beschaffung von Informationen und Ausrüstung oder um die Besetzung irgendwie wichtiger Gebäude.

Die Einsätze sind weniger generisch als bei Vorgängern, aber bei Weitem nicht so aufwendig in Geschichten eingepackt wie in Assassins's Creed Origins - bis auf wenige Storymissionen. Die Besetzung von Funktürmen, um neue Gebiete auf der Übersichtskarte aufzudecken, ist übrigens nicht mehr nötig. Stattdessen entfernen wir den Sichtnebel einfach durch den allgemeinen Fortschritt, sowie durch das Finden von Landkarten, die wir nach dem automatischen Übertragen der Daten beim Händler für ein paar Credits versilbern können.

Den Großteil der Spielzeit verbringen wir in Feuergefechten mit Sektenmitgliedern. Der normale Feld-, Wald- und Wiesenfanatiker ist keine sonderlich große Herausforderung. Für Abwechslung und größere Herausforderung sorgen dicke gepanzerte Elitekämpfer oder solche mit Flammenwerfer, vor allem aber durch Drogen aufgeputschte Extremisten. Die sind von einem grünen Nebel umhüllt und verhalten sind wie Zombies. Sie haben unkalkulierbare Laufwege, vor allem aber stehen sie auch nach vielen eingesteckten Treffern noch mal auf und greifen an.

Die eigentliche Hauptfigur 
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zonk 16. Mai 2018

Auf die Zwischensequenzen im Asylum, fuer die bin ich schlicht zu langsam und es macht...

Prypjat 12. Apr 2018

Die einzige Erklärung die ich dafür habe, ist der höhere Aufwand für die Übermittlung der...

Cyrano_B 05. Apr 2018

Ich habe Far Cry 1, 3 und 4 gerne gespielt und hatte eigentlich auch vor FC 5 zu kaufen...

razer 05. Apr 2018

also ich weiss nicht.. endlich ist der text mal mittig und die unnütze info rechts weg.

Bouncy 05. Apr 2018

Dann hast du doch die Antwort, du bist eine Randgruppe, die Mehrheit will es leicht und...


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