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Die eigentliche Hauptfigur

Eine weitere Besonderheit sind Opponenten, die sich vor unseren Augen verwandeln, etwa ein putziger Beuteldachs in einen bissigen Grizzly. Das hängt auch irgendwie mit den Drogenexperimenten der Sekte zusammen, im Detail wird es nicht erklärt.

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Eines der kleinen Probleme der Kämpfe von Far Cry 5 ist, dass das Programm etwas zu wenig Feedback über eingesteckte und ausgeteilte Treffer liefert. Gerade bei den Drogenzombies müssen wir wirklich sehr genau hinschauen und uns am besten vor Ort überzeugen, ob wir getroffen und final gesiegt haben. Eines der größeren Probleme: Die computergesteuerten Feinde verhalten sich stellenweise unfassbar blöde.

Manchmal ist das auf makabre Art lustig - etwa, wenn wir an einer Straße stehen und Zeuge werden, wie sich die KI-Gegner gegenseitig über den Haufen fahren, völlig planlos durch die Gegend laufen oder schlicht absurde Dinge tun. Im Normalfall stört uns die KI aber wirklich, weil sich das seltsame Verhalten nicht mehr stimmig in die ansonsten so glaubwürdige Welt einfügt.

Der Schwierigkeitsgrad ist übrigens trotz immer wieder aus dem Nichts herbeiteleportierter Feinde eher niedrig, in der mittleren der drei Stufen sind wir kaum gestorben. Wer mag, kann sich durch recht effektiv kämpfende KI-Begleiter wiederbeleben lassen, statt zum Savegame zu greifen. Die legt das Programm automatisch an, außerdem kann der Spieler den Spielstand selbst aktualisieren - auf nur einem Speicherstand, etwa beim Verlassen des Programms.

  • Nichts mit Idylle: Im Montana von Far Cry 5 herrschen Terror und Angst. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Seed-Familie hat das fiktive Gebiet Hope County unter sich aufgeteilt. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Von einer Mauer aus verteidigen wir ein Gebäude. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Einer unserer KI-Begleiter - die Damen und Herren kämpfen ziemlich effektiv an unserer Seite. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Neben Autos und Quads dürfen wir auch Helikopter und sogar ein Flugzeug steuern. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • In den Kämpfen geht es teils ziemlich chaotisch zu. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Beim Händler gibt es Munition und weitere Extras. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wer mag, lässt sich vom Autopiloten über die Straßen kutschieren. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ach - ausspannen: In Far Cry 5 dürfen wir auch mal in aller Ruhe angeln. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Faith, die ziemlich irre Schwester von Joseph Seed. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Itemshop gibt es ziemlich schicke Klamotten, die wir aber selbst dank Ego-Perspektive nicht sehen. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Silberbarren gibt es im Spiel oder gegen Euro. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Neben Autos und Quads dürfen wir auch Helikopter und sogar ein Flugzeug steuern. (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Die Handlung wird durch Zwischensequenzen erzählt, in denen wir neben Joseph Seed auch seine Brüder und seine irre Schwester Faith kennenlernen. Dummerweise ist nicht immer absehbar, wann es eine der längeren, teils interaktiven Abschnitte mit Haupthandlung gibt - es kann auch mal passieren, dass wir einfach so beim Marsch über eine Landstraße in Trance fallen und die Story weitergeht. Sehr interessant ist sie bis auf ein paar gelungene Wendungen allerdings nicht erzählt: Joseph etwa ist vorrangig zu sehen, wie er pathetische Reden hält und tiefsinnig in die Ferne blickt.

Die eigentliche Hauptfigur ist zumindest gefühlt auch gar nicht er, sondern wie ja eigentlich immer in Far Cry die Welt an sich. Es würde uns nicht wundern, wenn das echte Montana sich demnächst über ein kräftiges Plus an Touristen freuen dürfte: Im Spiel sieht das Land mit seinen Seen und Bergen, den blühenden Feldern, lauschigen Wäldern und engen Tälern einfach fabelhaft aus. Es macht Spaß, nur mal so auf einer Brücke zu stehen und den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, während die Sonne auf- oder untergeht. Far Cry 5 ist das bislang schönste Spiel der Serie. Kleine Einschränkung: Das minimal ältere Assassin's Creed Origins vom gleichen Hersteller gefällt uns in Sachen Detailreichtum, Abwechslung und Sichtweite noch besser.

Zum Test lag uns Far Cry 5 für die Playstation 4 und Windows-PC vor. Echte technische Probleme sind uns nicht aufgefallen - mal von den Defiziten bei der KI abgesehen. Wir können sonst über genau drei Stellen klagen, bei denen sammelbare Pflanzen um sich selbst rotiert sind, das war es dann auch schon.

 Far Cry 5 im Test: Schöne Welt voller SpinnerTechnik und Fazit 
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zonk 16. Mai 2018

Auf die Zwischensequenzen im Asylum, fuer die bin ich schlicht zu langsam und es macht...

Prypjat 12. Apr 2018

Die einzige Erklärung die ich dafür habe, ist der höhere Aufwand für die Übermittlung der...

Cyrano_B 05. Apr 2018

Ich habe Far Cry 1, 3 und 4 gerne gespielt und hatte eigentlich auch vor FC 5 zu kaufen...

razer 05. Apr 2018

also ich weiss nicht.. endlich ist der text mal mittig und die unnütze info rechts weg.

Bouncy 05. Apr 2018

Dann hast du doch die Antwort, du bist eine Randgruppe, die Mehrheit will es leicht und...


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