Far Cry 5 & Co.: Neues aus den Schatzkisten

Die Mikrotransaktionen der Zukunft werden wohl vor allem das Aussehen der Figuren betreffen, weniger das Gameplay: Sowohl in Far Cry 5 als auch im nächsten Battlefield gibt es wohl in erster Linie kosmetische Gegenstände zum Kaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Far Cry 5
Artwork von Far Cry 5 (Bild: Ubisoft)

Die Entwickler von Computerspielen haben möglicherweise aus den Diskussionen über Lootboxen und Pay-to-Win-Elemente ihre Schlüsse gezogen. Darauf lassen Informationen über die Mikrotransaktionen in dem für Ende März 2018 geplanten Actionspiel Far Cry 5, vor allem aber relativ glaubwürdige Gerüchte über das nächste Battlefield schließen. Besonders bei Battlefield (das wohl den Namenszusatz "2018" trägt und im Szenario des Zweiten Weltkriegs spielt) ist das interessant, weil es von Dice stammt - dem gleichen Studio, bei dem das umstrittene Star Wars Battlefront 2 produziert wurde.

Bei Far Cry 5 gibt es offenbar keinerlei Lootboxen oder sonstige Glücksspielelemente. Stattdessen soll das Spiel im Itemshop eine Reihe kosmetischer Ausrüstungsgegenstände bieten, mit denen der Spieler das Aussehen der Figuren verändern kann, sowie einige "Time Saver" - also Objekte, mit denen man in der Kampagne Zeit sparen kann.

Das klingt alles so ähnlich, wie es Ubisoft bereits in Assassin's Creed Origins umgesetzt hat. Dort gibt es keine Schatzkisten, aber viele kosmetische Gegenstände und Extras, mit denen die Kampagne etwas einfacher wird - etwa bis zu drei zusätzliche Punkte für den Talentbaum. In Origins kann man all diese Extras nicht erspielen, sondern muss Helix-Punkte für echtes Geld kaufen. Bei Far Cry 5 ist das vermutlich anders, schreibt PC Gamer: Die nötigen Silberbarren kann man wohl erspielen. Endgültig geklärt ist dieser Punkt aber noch nicht.

Das nächste Battlefield soll sogar noch einen Schritt weiter gehen: Offenbar sind keinerlei Extras für die Zeitersparnis geplant, sondern tatsächlich nur kosmetische Ausrüstungsgegenstände - die es allerdings nach aktuellem Stand in Lootboxen geben soll. "Niemand wird mehr Pay-to-Win machen", zitiert das Magazin Kotaku eine Person aus dem Umfeld des Entwicklerstudios Dice, wo das Spiel entsteht. "Wir haben die Lootbox-Kontroverse nicht leicht genommen."

Dice steht unter besonderer Beobachtung durch die Community, seitdem Lootboxen und Pay-to-Win für Star Wars Battlefront 2 geplant waren. Kurz vor der Veröffentlichung des Titels Ende 2017 hatte das Studio diese Elemente allerdings vollständig aus dem Spiel entfernt. Sie sollen zwar in neuer Form eingebaut werden, bislang ist das allerdings nichts passiert, und auch Ankündigungen gibt es keine.

In den USA hat die Entertainment Software Association (ESA) Ende Februar 2018 bekanntgegeben, dass Käufer auf Spieleverpackungen und in Onlineshops künftig auf alle Arten von Mikrotransaktionen und andere kostenpflichtige Extras hingewiesen werden - also auch Erweiterungen, den Season Pass und Ähnliches.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Vary 12. Mär 2018

Mein Positivbeispiel hierzu wäre PUBG. Da hat niemand irgendeine Waffe, beim Sprung aus...

MrHonk 05. Mär 2018

Ja ja, Walter Ulbricht hatte vor ein paar Jahrzehnten mal einen ganz ähnlichen Satz...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /