Far Cry 4: Ubisoft entsperrt einige deaktivierte Keys
Einige Tage, nachdem Ubisoft Tausende von Codes für aktuelle Spiele – vor allem Far Cry 4 – gesperrt hatte, dürfen einige Käufer nun doch wieder ins fiktive asiatische Land Kyrat eintauchen. "Wer bereits erfolgreich sein Spiel aktiviert und gestartet hat, bekommt seinen Key wiederhergestellt", sagte Ubisoft dem US-Magazin Game Informer(öffnet im neuen Fenster). Alle andern gekauften Spielecodes bleiben nach Angaben des Publishers deaktiviert.

Das wirkt ein wenig willkürlich, denn in vielen Fällen dürfte es weitgehend vom Zufall abhängen, ob ein Spieler seinen Code etwa für Far Cry 4 bereits verwendet hat oder nicht. Einen Grund für die gewählte Vorgehensweise nennt Ubisoft nicht.
Der Fall hatte Wellen geschlagen, weil die Keys gesperrt wurden, obwohl sie für den Kunden von einer legalen Quelle zu stammen schienen. Erst nach und nach hatte sich herausgestellt, dass die Verkäufer ihre Ware offenbar mit gestohlenen Kreditkartendaten beim zu Electronic Arts gehörenden Portal Origin gekauft und dann eben weiterverkauft hatten.
Ubisoft sagt in seiner aktuellen Stellungnahme auch, dass man zusammen mit EA daran arbeite, "derartige Situationen" künftig zu verhindern. Allzu schwierig sollte das nicht sein, schließlich müssten die Verkaufssysteme einfach nur Alarm schlagen, sobald ein Kunde auffällig große Mengen von Keys ersteht. Firmen wie Kinguin und G2A.com, über deren Portale einige der betrügerisch erworbenen Keys verkauft wurden, haben angekündigt, die betroffenen Endkunden zu entschädigen.