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Artwork von Far Cry 4
Artwork von Far Cry 4 (Bild: Ubisoft)

Far Cry 4 & Co: Mindestens 150.000 Euro Schaden durch Key-Reseller

Artwork von Far Cry 4
Artwork von Far Cry 4 (Bild: Ubisoft)

Ubisoft löscht seit Tagen Spiele wie Far Cry 4 und Assassin's Creed Unity aus den Nutzerkonten von Spielern, weil die ihre Games mit nicht rechtmäßig erworbenen Keys freigeschaltet haben sollen - ohne das zu wissen. Jetzt nennt einer der Zwischenhändler konkrete Zahlen.

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Far Cry 4 für 40 statt für 60 Euro: Das klingt verführerisch - und sorgt seit einigen Tagen für verärgerte Spieler, etwa im Forum von Ubisoft. Die vermeintlich günstigen Keys stammen aus illegal operierenden Quellen, weshalb Ubisoft in den vergangenen Tagen viele damit freigeschaltete Spiele aus den Bibliotheken der Kunden wieder gelöscht hat. Offenbar wurden die Game-Keys mit gestohlenen Kreditkarten im großen Maßstab auf Origin gekauft und dann an Händler auf Plattformen wie dem aus Hongkong operierenden Kinguin und dem polnischen G2A weiterverkauft.

Kinguin hat auf seinem Blog nun Details und Zahlen veröffentlicht. Nach Angaben der Firma haben sich bislang rund 4.600 Kunden gemeldet, weil eines ihrer Spiele von Ubisoft gelöscht wurde. Der Schaden liege bei mindestens 148.377 Euro. Von 3.400 Händlern seien gerade einmal 35 betroffen - die anderen hätten auf eine Nachfrage von Kinguin gesagt, dass ihnen der Preis der Keys zu niedrig vorgekommen sei, was sie misstrauisch gemacht habe.

Bei den rund 4.600 betroffenen Kunden gehe es vor allem um Far Cry 4, und zwar 1.051-mal. Auf Platz zwei liegt Assassin's Creed Unity mit rund 450 Beschwerden, dann folgen weitere Titel wie Watch Dogs und The Crew.

Kinguin schreibt, dass der aktuelle Betrugsfall nicht der erste sei - was für keinen, der sich in der Szene bewegt, tatsächlich eine Überraschung sein dürfte. Das Unternehmen merkt an, dass es seltsam anmute, dass jemand über Origin diese riesigen Mengen an Keys gekauft habe, ohne dass dies den Betreibern der zu Electronic Arts gehörenden Plattform aufgefallen sei.

Sowohl Kinguin als auch G2A haben angekündigt, ihren Kunden den vollen Kaufpreis zu erstatten. Bei G2A gibt es eine Art Versicherung namens Shield - wer diese genutzt hat, soll sein Geld oder Ersatz quasi sofort erhalten. Bei allen anderen Spielern sei der Prozess komplizierter und dauere länger.

Trotz des finanziellen Schadens fällt auf, dass die Key-Reseller sehr offensiv mit dem Fall umgehen. Offenbar nutzen die Firmen die Gelegenheit, für sich und ihr Geschäftsmodell zu werben - was Ubisoft und andere Publisher ebenso wie die Betreiber etwa von Steam langfristig viel Geld kosten könnte.


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zorndyuke 11. Mai 2015

Auf den ersten Blick war ich auch angeekelt von Ubisoft, weil Ubisoft halt.. alles was...

SceniX 11. Mai 2015

Sie haben gemerkt, dass Keys mit illegalen Kreditkartendaten gekauft wurden und diese...

Hotohori 30. Jan 2015

Es gibt ja einen Regio-Lock. Will man russische Steam Keys hier aktivieren geht das...

Hotohori 30. Jan 2015

Ähm, nein, manche Händler machen das anders. Mindfactory z.B. macht es so, dass man mit...

Johnny Cache 30. Jan 2015

Das verhindert Amazon schon heute, indem sie bei Angabe einer neuen Adresse die...



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