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Far Cry 3 Blood Dragon angespielt: "Das Script ist sehr schlecht - wirklich!"

Es wurde als Aprilscherz angekündigt, ist aber keiner: Mit Blood Dragon schickt Ubisoft eine abgedrehte Stand-alone-Erweiterung für Far Cry 3 ins Rennen - inklusive einer betont billigen Handlung und Zwischensequenzen im Stil der 8-Bit-Ära.

Artikel veröffentlicht am ,
Far Cry 3 Blood Dragon
Far Cry 3 Blood Dragon (Bild: Ubisoft)

"Wir haben Blood Dragon bewusst am 1. April angekündigt, und natürlich dachten alle, es ist ein Aprilscherz", freut sich Dean Evans, der bei Ubisoft als Kreativchef für die Entwicklung der selbstständig lauffähigen Erweiterung zu Far Cry 3 zuständig ist. Aber selbst nachdem wir die Worte von Evans gehört und Blood Dragon sogar längere Zeit gespielt haben - richtig überrascht wären wir immer noch nicht, wenn am Ende des spielbaren Abschnitts eine kurze Einblendung mit den Worten "April April" zu sehen ist, oder die Hauptfigur auf der Karibikinsel des Hauptprogramms von Far Cry 3 aus einem Drogentraum erwacht und es dann wieder konventionell zur Sache geht.

Inhalt:
  1. Far Cry 3 Blood Dragon angespielt: "Das Script ist sehr schlecht - wirklich!"
  2. Herausgerissene Cyborg-Herzen

Dean Evans macht bei der Präsentation von Blood Dragon zwar viele Scherze, etwa wenn er sagt, dass sein Team die "Tiere von Far Cry 3 mit Crack gefüttert, ihnen dann einen Tritt in die Eier verpasst und sie dann losgelassen hat". Oder dass das "Script wirklich sehr schlecht ist" - aber er meint es auch in dem Sinne, dass es so schlecht ist, dass es schon wieder gut wird.

  • Far Cry 3 Blood Dragon (Bilder: Ubisoft)
  • Far Cry 3 Blood Dragon
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Far Cry 3 Blood Dragon

Er sieht das Programm auch als Parodie auf ernst gemeinte Shooter wie Call of Duty & Co. und auf eine Branche, die immer den gleichen Rezepten folgt. "Früher war die Branche viel mutiger, alles schien möglich", sagt er. "Das hat sich geändert, aber wir wollen davon ein bisschen zurückbringen." Der Kreativchef lästert über Entwickler, die von mehr Emotionen in Spielen sprechen, nur weil die Hauptfigur ein paar mehr Polygone im Gesicht hat. Und über alberne Level-ups, die schlicht nichts bringen, weil gleichzeitig die Gegner stärker werden - "das ist natürlich alles Quatsch".

In Blood Dragon folgt der Spieler einer Kampagne, die rund acht Stunden lang ist - wer mag, kann sich aber wesentlich länger nach freiem Belieben auf einer Insel vergnügen und Jagd auf neonpinke Echsen mit Leuchtstreifen und ähnlich ungewöhnliche Monster machen. Die Hauptfigur ist ein gewisser Sergeant Rex Colt, das Jahr ist 2007 und die Erde liegt seit dem Atomkrieg der 90er Jahre in Trümmern.

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Herausgerissene Cyborg-Herzen 
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Hu5eL 16. Apr 2013

Habe nun fast 10 Jahre "Theorieunterricht" und bestimmt 1000 Stunden absolviert. Wo ist...

nomnomnom 15. Apr 2013

hat doch nichts mit dem 8-Bit-Look zu tun.

TTX 15. Apr 2013

Ist doch völlig egal, die Grafik von SR3 ist absolut in Ordnung. Diese ständige Grafik...

violator 14. Apr 2013

Gabs in den 90ern eigentlich überhaupt einen wirklich realistischen Egoshooter? Gerade...

tr0llslay3r 13. Apr 2013

Genau das dachte ich gerade auch und wollte einen Kommentar zum Thema Eat Lead...


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