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Welche Geräte können die App nutzen?

Prinzipiell sollte die Corona-App auf allen neueren Smartphones mit iOS oder Android laufen. Einer aktuellen Google-Spezifikation zufolge (PDF) lässt sich die Schnittstelle von der Android-Version 6.0 (Marshmallow) an nutzen.

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Die Schweizer Corona-App Swisscovid (PDF), die ebenfalls auf DP-3T und der Google-API basiert, setzt Android 6.0 oder iOS ab Version 13 voraus. Damit könnte die App auf rund 85 Prozent der Android-Geräte laufen.

Weitere Voraussetzungen sind ein Zugang zu Appstores von Google und Apple, Internetzugang, aktives Bluetooth LE und mindestens 10 MB freier Speicherplatz. Den Schweizer Entwicklern zufolge erfüllen viele Fitnessarmbänder diese Voraussetzungen nicht.

Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei hat inzwischen ebenfalls eine Bluetooth-Schnittstelle für seine Google-freien Android-Geräte bereitgestellt.

Wo kann man die App herunterladen

Die App steht seit dem 16. Juni 2020 in Google Playstore und in Apples Appstore zum Download bereit. Die Entwickler beabsichtigen nach eigenen Angaben nicht, die App in anderen Appstores als denen von Google oder Apple anzubieten. Alternative Appstores wie F-Droid oder Huaweis App Gallery werden demnach ausdrücklich nicht unterstützt. Die Frage nach sogenannten reproduzierbaren Builds wird ebenfalls diskutiert. Dabei geht es darum, den Build-Prozess erneut ausführen und dasselbe APK wie das Original-Release zu erhalten.

Wie freiwillig ist die Installation der App?

Die Nutzung der App ist nach den Plänen der Bundesregierung völlig freiwillig. Das gilt sowohl für deren Installation als auch für deren Nutzung. Es besteht darüber hinaus keine Verpflichtung, eigene Schlüssel nach einer festgestellten Infektion hochzuladen. Auch eine mögliche Warnung vor dem Kontakt mit Infizierten verpflichtet zu nichts.

Aus der Politik gibt es Forderungen, "Anreize" für die Nutzung der App zu geben. So soll sie "denen, die sie nutzen, auch wieder mehr Freiheiten gestatten". Die Bundesregierung lehnt eine Diskriminierung von App-Verweigern jedoch ab. Allerdings ist bislang kein Gesetz geplant, dass eine Bevorzugung der App-Nutzer ausdrücklich verbietet. Entsprechende Forderungen gibt es von der Opposition und von Datenschützern.

Was muss ich nach einer Warnung durch die App tun?

Nach einem möglichen Kontakt mit einer infizierten Person gibt die App Anweisungen, wie sich Betroffene verhalten sollen. Diese Anweisung wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) erstellt. In der Schweiz schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu diesem Fall: " Personen, die von der Swisscovid-App über einen Kontakt mit einer infizierten Person benachrichtigt werden, können frei entscheiden, wie sie reagieren. Die App zeigt die Telefonnummer einer Infoline an, bei der diese Personen anonym weitere Informationen erhalten. Ob sie davon Gebrauch machen möchten, ist ihnen überlassen. Die App empfiehlt weiter, bei Auftreten von Symptomen den Coronavirus-Check im Internet zu machen oder medizinischen Rat einzuholen und sich in freiwillige Quarantäne zu begeben."

Da die App auch Fehlalarme anzeigen kann, dürfte es sinnvoll sein, sich nach einer Warnung auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen.

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fg (Golem.de) 22. Jun 2020

Hallo! Der Screenshot ist in der Tat noch von der Schweizer App. Als der Artikel...

Berzerk 16. Jun 2020

Ich nutze sie alleine nicht alleine weil ich es nicht gut finde das solche...

ibsi 16. Jun 2020

Ja, geht https://forum.golem.de/golem-events/expertentalk-rund-um-die-corona-app-am-28.5...

Peter V. 16. Jun 2020

Wie sehr hast Du dich mit der Technik beschäftigt? Bluetooth ist dafür ausreichend, es...

Peter V. 16. Jun 2020

Man wird sehen wie gut die App funktioniert, dann wird man auch Anreize schaffen...


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