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Wie berechnet sich das Infektionsrisiko?

Das Infektionsrisiko kann die App auf Basis verschiedener Faktoren, die die Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung stellt, berechnen lassen. Dazu gehören Dauer und zeitlicher Abstand des Kontaktes, die gemessene Signalstärke sowie ein nutzerabhängiges Übertragungsrisiko. Die API sieht für jeden der vier Faktoren acht Stufen vor, die dann jeweils von der App einer Stufe zugeordnet und gewichtet werden können. Aus der Kombination der vier Faktoren ergibt sich dann ein ebenfalls achtstufiges Risiko, das dem Nutzer angezeigt wird.

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So differenziert die App nicht zwischen Kontakten, die weniger als 5 oder mehr als 30 Minuten gedauert haben. Dazwischen befinden sich sechs Stufen mit jeweils fünf Minuten Unterschied. Das Infektionsrisiko wird außerdem auch geringer bewertet, je länger ein Kontakt zurückliegt. Das Übertragungsrisiko kann davon abhängen, wann ein Nutzer infiziert wurde.

  • So ähnlich wie die Demoversion der Schweizer Corona-App könnte auch die App der Bundesregierung aussehen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Nach einem positiven Test werden temporäe Schlüssel der vergangenen Tage hochgeladen. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Das Hochladen ist nur mit einer TAN der Gesundheitsbehörden oder Testlabore möglich. (Foto: Friedhelm Greis/Golem.de)
  • Google und Apple erhoffen sich durch das Bluetooth-Verfahren die leichtere Ermittlung von Kontakten mit Infizierten. (Grafik: Apple/Google)
  • Die neue Bluetooth-Schnittstelle lässt sich bei Android über die Google-Dienste verwalten. (Screenshot: Golem.de)
  • Aktivieren lässt sich die API jedoch nur mit einer offiziellen App. (Screenshot: Golem.de)
  • Das sind die Vorgaben von Google und Apple für die Nutzung der Schnittstelle. (Screenshot: Golem.de)
  • Erst nach dem Aktivieren der Funktion in der Corona-App werden die IDs versendet. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen kann man alle gespeicherten IDs löschen. (Screenshot: Golem.de)
  • Der zeitliche Ablauf von Datenübertragungen beim Konzept DP-3T (Grafik: DP-3T)
  • Die Auswertung des Infektionsrisikos erfolgt auf den Endgeräten der Nutzer. (Grafik: DP-3T)
  • Es ist eine hohe Verbreitung der App erforderlich, damit bei einer zufälligen Begegnung zweier Personen die IDs ausgetauscht werden können. (Grafik: Golem.de)
  • So berechnet die App das Infektionsrisiko nach einem registrierten Kontakt. (Grafik: Apple/Google)
So berechnet die App das Infektionsrisiko nach einem registrierten Kontakt. (Grafik: Apple/Google)

Die App kann dem Nutzer unter anderem anzeigen, wie lange der letzte Kontakt zu einer infizierten Person zurückliegt, wann es den ersten Kontakt gab, wie viele Infizierte getroffen wurden und in welchem Bereich das höchste Infektionsrisiko liegt.

Welche Daten muss ich bei einer Infektion hochladen?

Bei einer Infektion müssen lediglich die Schlüssel hochgeladen werden, die die App täglich neu generiert. Aus diesen Schlüsseln lassen sich die temporären IDs generieren. Die Daten der empfangenen IDs anderer Personen bleiben auf dem Gerät.

Wie funktioniert die App im Ausland?

Im Ausland kann die App ebenfalls IDs mit solchen Geräten austauschen, die über die neue Bluetooth-Schnittstelle verfügen. Allerdings ist es bislang nicht möglich, Betroffene untereinander zu informieren, wenn die Apps von unterschiedlichen Gesundheitsbehörden stammen. Das wäre nur möglich, wenn die Server sämtliche Daten untereinander austauschten. Daher ist es derzeit erforderlich, bei einer Auslandsreise die jeweilige App des Gastlandes zu installieren.

Es gibt jedoch Bestrebungen, die dezentralen Apps auf Basis von DP-3T untereinander kompatibel zu machen. Möglicherweise wird dazu ein EU-weiter Roamingserver installiert. Mit Ländern wie Frankreich, die nicht auf einen dezentralen Ansatz setzen, wird eine Interoperabilität der Apps kaum umzusetzen sein.

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fg (Golem.de) 22. Jun 2020

Hallo! Der Screenshot ist in der Tat noch von der Schweizer App. Als der Artikel...

Berzerk 16. Jun 2020

Ich nutze sie alleine nicht alleine weil ich es nicht gut finde das solche...

ibsi 16. Jun 2020

Ja, geht https://forum.golem.de/golem-events/expertentalk-rund-um-die-corona-app-am-28.5...

Peter V. 16. Jun 2020

Wie sehr hast Du dich mit der Technik beschäftigt? Bluetooth ist dafür ausreichend, es...

Peter V. 16. Jun 2020

Man wird sehen wie gut die App funktioniert, dann wird man auch Anreize schaffen...


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