Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Fantasyfilm: 90er-Jahre-Sequel von Jumanji sollte The White House heißen

Jumanji war 1995 ein großer Erfolg. Ein Sequel wurde damals angedacht, aber nicht umgesetzt. Es hätte im Weißen Haus spielen sollen.
/ Peter Osteried
1 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der Film von 1995 war für die damaligen Kids ein Meilenstein. (Bild: Sony Pictures)
Der Film von 1995 war für die damaligen Kids ein Meilenstein. Bild: Sony Pictures

1995 kam Jumanji(öffnet im neuen Fenster) in die Kinos. Joe Johnston adaptierte das Kinderbuch von Chris Van Allsburg und erzählte die Geschichte von ein paar Kids, die ein Brettspiel namens Jumanji spielen und damit in die Welt des Spiels hineingezogen werden. Dort treffen sie einen mittlerweile erwachsenen Spieler, der das Game nicht mehr verlassen konnte - eine Paraderolle für Robin Williams.

Der Film war beim jungen Publikum Mitte der 90er Jahre ein großer Hit. Und doch dauerte es bis 2017, bis mit Jumanji: Welcome to the Jungle ein Sequel kam, bei dem allerdings aus dem Brett- ein Videospiel geworden war. Van Allsburg sprach jüngst mit Syfy Wire und erzählte, dass es bereits 1995 Pläne für ein direktes Sequel zum ersten Film gegeben habe - mit derselben Besetzung und demselben Brettspiel. Es hätte im Weißen Haus spielen sollen(öffnet im neuen Fenster) .

Am Ende des Originalfilms wird das Brettspiel ins Meer geworfen und irgendwo in Frankreich von zwei Kindern gefunden. Aus diesem Ende hätte Jumanji: The White House hervorgehen sollen, denn laut Van Allsburg sollte das Spiel von Frankreich seinen Weg in die USA finden.

"Ich weiß nicht, ob ein Autor daran beteiligt war, aber [sie] entschieden, dass dieses Ereignis in der Normandie stattfand, dass das Spiel über den Ozean geschwommen war. [...] Das Spiel landet in einem Antiquitätengeschäft in der Normandie und bleibt dort für eine gewisse Zeit," sagte Van Allsburg.

Bei der Feier anlässlich des D-Day in der Normandie hätte der US-Präsident dann nach einem Geschenk für seine Kinder gesucht und dieses Spiel gefunden. "Er hat seinen Kindern versprochen, ein Souvenir von seiner Reise mitzubringen" , sagte van Allsburg.

"Und so hält das präsidiale Gefolge an diesem kleinen Antiquitätengeschäft in der Normandie, der Präsident geht hinein und findet dieses alte Brettspiel. Er packt es ein und nimmt es mit nach Washington, D.C. - und dann wird das ganze Chaos, das das Spiel auslösen kann, im Weißen Haus und in den Hallen des Kongresses entfesselt. Ich glaube, es gab einen Gorilla, der in einer Hommage an King Kong auf das Washington Monument klettert."

Van Allsburg mochte die Idee nicht

Die Idee wurde letztlich verworfen. Van Allsburg mochte sie auch nicht. Er meinte, der Film wäre nur genutzt worden, um die Technologie zu zeigen. Denn wie schon im Original wären alle Tiere per CGI animiert worden und es sollte eine Szene geben, in der ein paar Tiere von einem Helikopter in Stücke geschnitten werden. Da es magische Tiere sind, sterben sie nicht, sondern setzen sich wieder zusammen - und zwar aus verschiedenen Tierteilen.

Sony entschied sich schließlich gegen das Sequel und für Zathura, der auf einem neuen Buch von van Allsburg basierte.


Relevante Themen