Fantasy: Regisseur Chad Stahelski über den neuen Highlander-Film

Es kann nur einen geben: Der Reboot von Highlander soll aber zu mehr als einem Film werden.

Artikel veröffentlicht am , Peter Osteried
Im Originalfilm aus dem Jahr 1986 ist Christopher Lambert der Highlander Connor MacLeod.
Im Originalfilm aus dem Jahr 1986 ist Christopher Lambert der Highlander Connor MacLeod. (Bild: StudioCanal)

Seit 2008 gibt es immer wieder Meldungen darüber, dass ein Reboot oder ein Remake von Highlander, dem Klassiker aus dem Jahr 1986 ansteht. Ihm folgten vier Filme, zwei Fernsehserien und eine Zeichentrickserie, aber seit vielen Jahren ist es um die Geschichte von Connor MacLeod ruhig geworden. Verschiedene Regisseure waren an dem Stoff dran – von Justin Lin bis Juan Carlos Fresnadillo. Seit ein paar Jahren will nun John-Wick-Regisseur Chad Stahelski den Film machen – und zwar mit Henry Cavill als Highlander.

Das Problem des Originalfilms war dabei immer, dass er das Ende der Geschichte war. Alle Unsterblichen, die sich seit Jahrtausenden bekämpfen und einen Kopf kürzer machen, waren besiegt, Connor MacLeod war der Gewinner.

Deswegen will Stahelski nicht mit der großen Zusammenkunft, dem letzten Kampf der Unsterblichen, im ersten Film starten, sondern langsam darauf hinarbeiten. Dafür greift er auch auf Elemente der Serie zurück, die die Mythologie der Unsterblichen stark weiterentwickelt hat.

"Ich denke, wir sind mit der Geschichte gut weitergekommen. Wenn es nur einen geben kann, ist der Trick, nicht gleich beim ersten Mal alle umzubringen", sagte Stahelski nun. Seine Geschichte werde aber viele Figuren des Originals aufgreifen. "Zugleich nehmen wir Elemente der Fernsehserie und gestalten unseren Film so, als wäre er ein Prequel – auch wenn er von den bisherigen Filmen losgelöst ist."

Schon seit einiger Zeit wird Henry Cavill mit der Rolle in Verbindung gebracht. Ein Problem, warum sich die Entwicklung des Films so zog, war sicherlich, dass Cavill als Superman und als Geralt von Riva ziemlich ausgelastet war. Beide Engagements endeten nun, so dass er deutlich mehr Zeit haben dürfte.

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