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Fantasy: Greta Gerwig inszeniert zwei Narnia-Filme

Netflix startet die Verfilmung der Narnia-Romane neu – jetzt ist bekannt geworden, dass Greta Gerwig Regie führen wird.
/ Peter Osteried
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Greta Gerwig hat zuletzt Barbie inszeniert. (Bild: Getty Images)
Greta Gerwig hat zuletzt Barbie inszeniert. Bild: Getty Images

Drei moderne Verfilmungen der Fantasy-Romane von C.S. Lewis hat es bereits gegeben, die Einspielergebnisse waren aber nicht gut genug für die Verfilmung all seiner sieben Romane. Da Die Chroniken von Narnia aber weltweit sehr beliebt sind, war ein Neustart über kurz oder lang unausweichlich. Dieser Neustart findet bei Netflix statt und hat nun auch eine Regisseurin: Greta Gerwig(öffnet im neuen Fenster) .

Gerwig war bislang vor allem als Schauspielerin aktiv und hat in vielen preisgekrönten und renommierten Independent-Dramen mitgewirkt. Das brachte ihr den Namen Queen of the Independents ein. Sie ist aber auch Autorin und Regisseurin und hatte mit der Romanverfilmung Little Women einen großen Erfolg. Als sie als Regisseurin für den kommenden Barbie-Film genannt wurde, überraschte das viele. Jetzt wird sie nach Narnia aufbrechen, und das nicht nur einmal, sondern mit gleich zwei Filmen.

Die Geschichten spielen in der Welt Narnia(öffnet im neuen Fenster) , in die es einige Teenager während des Zweiten Weltkriegs verschlägt. Aber auch dort herrscht Krieg und die Kids müssen zusammen mit dem Löwen Arslan gewaltige Abenteuer bestehen.

Unklar ist, ob Gerwig wieder mit dem ersten Roman starten wird. Erzählerisch wäre es durchaus möglich, zuerst mit einem anderen Roman zu starten. Die Chronologie hat jedoch ihren Reiz – nur dass es dann eben erstmal drei Filme gäbe, deren Geschichten schonmal auf der großen Leinwand zu sehen waren.

Weit spannender wird jedoch die Frage, wie Gerwig sich dem Material annähern wird. C.S. Lewis gilt als extrem konservativer Autor, was sich auch an Susan zeigt, einer Figur aus dem ersten Roman(öffnet im neuen Fenster) , deren Schicksal als Warnung an "leichte Mädchen" zu verstehen sein soll. Gerwig wiederum hat mit ihren Filmen feministische und liberale Geschichten erzählt. Das wird sie wohl auch in Narnia so handhaben.


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