Fantasy: Daniel Radcliffe lehnte Wizard-of-Oz-Remake ab
Ein geplantes Remake von Der Zauberer von Oz mit den drei Hauptdarstellern der Harry Potter-Reihe ist laut Daniel Radcliffe früh verworfen worden, wie die US-amerikanische Branchen-Website Variety(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Der britische Schauspieler erzählte in der Youtube-Interviewreihe Hot Ones(öffnet im neuen Fenster) , dass ihm während der Hochphase der Potter-Filme ein entsprechendes Konzept vorgestellt wurde. Radcliffe bezeichnete die Idee rückblickend als eine der schlechtesten seiner Karriere.
Der Löwe, Dorothy und eine weitere Figur
Demnach sollten Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint – bekannt als Harry, Hermine und Ron – gemeinsam in einer Neuverfilmung des Klassikers auftreten. Watson sei für die Rolle der Dorothy vorgesehen gewesen, Radcliffe sollte den feigen Löwen spielen – allerdings mit einer ungewöhnlichen Ergänzung: Die Figur habe Karate beherrscht. "Ich wäre ein Karate tretender, feiger Löwe gewesen" , sagte Radcliffe. Schon als Jugendlicher habe er gespürt, dass das Projekt keine gute Idee sei.
Das Remake wurde nie realisiert. Hollywood kehrte jedoch später nach Oz zurück: 2013 veröffentlichte Regisseur Sam Raimi das Prequel Die fantastische Welt von Oz. In der Hauptrolle spielte James Franco den späteren Zauberer, an seiner Seite Mila Kunis, Michelle Williams und Rachel Weisz als Hexen. Der Film spielte weltweit rund 500 Millionen US-Dollar ein. Noch erfolgreicher waren zuletzt die beiden Wicked-Verfilmungen aus den Jahren 2024 und 2025, die zusammen mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar umsetzten.
Das Potter-Trio
Radcliffe selbst war zwischen 2001 und 2011 in acht Harry-Potter-Filmen zu sehen. Gemeinsam mit Watson und Grint trat er 2022 noch einmal in der HBO-Max-Sondersendung Harry Potter 20th Anniversary: Return to Hogwarts auf. Weitere gemeinsame Filmprojekte des Trios sind nicht entstanden.
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