Family Card: Vodafone führt den Tarif Unlimited on Demand ein

Vodafone überarbeitet die Family-Card-Tarife. Ab dem 9. Juli 2025 stehen vier statt drei Zusatzkarten zur Auswahl, Kunden können dann aus zwei Unlimited-Tarifen wählen. Bei Family Cards handelt es sich um Partnerkarten mit eigener Rufnummer, die sich zum Hauptvertrag hinzubuchen lassen.
Das neue Tarifportfolio im Überblick:
Die neue Family Card L für 29,99 Euro pro Monat ist ein Tarif mit Nachbuch-Möglichkeit. Den Nutzern stehen jeden Monat 100 GByte zur Verfügung, sind 80 Prozent des Datenvolumens verbraucht, können sie über die App von Vodafone kostenlos und beliebig oft Datenvolumen in 5-GByte-Schritten nachbuchen.
Die neue Family Card XL für 39,99 Euro monatlich bietet eine unlimitierte Flat ohne Möglichkeit zum Nachbuchen. Der alte Family Card L Tarif mit unlimitiertem Inklusivvolumen für 34,99 Euro wird ab dem 9. Juli nicht mehr vermarktet. Vodafones klassische Flatrate wird somit fünf Euro teurer.
Unverändert bleiben die Tarife Family Card S mit 5 GByte für 9,99 Euro pro Monat und M mit 20 GByte für 19,99 Euro monatlich. Bis zum 16. Juli 2025 gilt noch eine Aktion bei Vodafone: Neukunden erhalten bei den Zusatzkarten einen Rabatt von zehn Prozent.
O2 führte den ersten On-Demand-Tarif ein
Telefónica Deutschland führte im April 2024 als erster Anbieter eine Flatrate on Demand ein , 1&1 folgte mit einem vergleichbaren Tarifmodell im Dezember 2024.
Deutsche Telekom und Vodafone setzen bei ihren Smartphone-Tarifen weiterhin auf klassische Unlimited-Tarife, die unbegrenztes Surfen ermöglichen. Besonders Telekom betont immer wieder, dass die unlimitierten Tarife ohne Tageskontingente oder Zusatzmechanik sind.
Nun gibt es Bewegung beim Düsseldorfer Netzbetreiber: Zwar bleibt das Giga-Mobil-Portfolio beim klassischen Flatrate-Modell, doch bei den Family Cards wird erstmals ein On-Demand-Tarif eingeführt.