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Familienbetrieb: Guillemot junior wird Ubisoft-Blockbuster-Chef

Assassin's Creed , Far Cry und Rainbow Six : Ab sofort kümmert sich Gründer-Sohn Charlie Guillemot persönlich um die Blockbuster.
/ Peter Steinlechner
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Charlie Guillemot kümmert sich künftig um Assassin's Creed und Far . (Bild: Ubisoft)
Charlie Guillemot kümmert sich künftig um Assassin's Creed und Far . Bild: Ubisoft

Ubisoft hat am 16. Juli 2025 einen wichtigen Schritt im Konzernumbau verkündet: Christophe Derennes und Charlie Guillemot übernehmen gemeinsam die Führung einer neu gegründeten Organisation, die sich ausschließlich den wichtigsten Marken des Unternehmens widmen soll, nämlich Assassin's Creed sowie Rainbow Six und Far Cry.

Charlie Guillemot ist Sohn von Ubisoft-CEO Yves Guillemot. Er vereint laut einer Pressemitteilung in seiner Karriere Management und Technologie.

Erste Erfahrungen habe er als Mitverantwortlicher des auf Mobile Games spezialisierten Studios Owlient gesammelt, so die Mitteilung.

Später habe er das Web3-orientierte Studio Unagi gegründet. Anfang 2025 sei er zu Ubisoft zurückgekehrt, um Teil des internen Transformationsteams zu werden.

In der Pressemitteilung schreibt Ubisoft: "Charlies Perspektive auf die Spieleentwicklung basiert auf einigen Grundprinzipien: Gameplay hat oberste Priorität, kollektive Intelligenz wird genutzt, höchste Qualität angestrebt, die Erwartungen der Spielerschaft wird ernst genommen – und eine echte Leidenschaft für Games fließt in jede Entscheidung mit ein."

Sein Managementpartner Christophe Derennes wiederum blickt auf 35 Jahre Ubisoft-Erfahrung zurück. 1997 war er Mitgründer des heute zentralen Studios in Montreal, zuletzt leitete er als Managing Director die nordamerikanischen Standorte.

Große Pläne für die drei wichtigsten Marken

Ziel der von beiden geleiteten Einheit ist es, langfristig plattformübergreifende Spielökosysteme auf Basis der Spiele zu bauen. Die Bewertung der neuen Tochter liegt bereits bei über 4 Milliarden Euro. Das ist deutlich mehr als der aktuelle Börsenwert von Ubisoft selbst, der bei rund 1,2 Milliarden Euro liegt.

Far Cry 6 – Fazit
Far Cry 6 – Fazit (02:04)

Möglich wird das durch ein zusätzliches Investment des strategischen Großaktionärs Tencent, der 1,16 Milliarden Euro in das Vorhaben steckt. Die Freigabe der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen.

Details zur konkreten Ausgestaltung und Organisation des neuen Ubisoft-Ablegers liegen bislang noch nicht vor.


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