Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Familien-Option: Spotify lässt bis zu fünf Nutzer parallel Musik hören

Der Musikstreamingdienst Spotify führt eine Familien-Option ein. Bis zu fünf Nutzer sollen gleichzeitig Musik hören können. Der teuerste Tarif beträgt 30 Euro pro Monat.
/ Steve Haak
14 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Spotify führt eine Familien-Option ein. (Bild: Spencer Platt/AFP/Getty Images)
Spotify führt eine Familien-Option ein. Bild: Spencer Platt/AFP/Getty Images

Spotify-Nutzer können mit ihrem Premium-Account bisher nur auf einem Gerät Musik abspielen. Sobald auf ein zweites Gerät mit demselben Account Inhalte gestreamt werden, stoppt der Dienst die Wiedergabe auf dem anderen. Das will Spotify jetzt ändern. Mit einem Familienangebot dürfen Premium-Mitglieder bis zu vier weitere Nutzer zu ihrem Account hinzufügen, um parallel Musik wiedergeben zu können.

Jedes Mitglied soll eigene Playlists unabhängig von denen der anderen Nutzer erstellen, Inhalte herunterladen und im Offline-Modus hören können. Laut Spotify gibt es keine Einschränkungen. Jedes Mitglied der Familien-Option habe "seinen eigenen Spotify Premium Account" , schreiben die Entwickler in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) .

30 Euro für fünf Nutzer

Premium-Nutzer zahlen bisher 10 Euro für die alleinige Nutzung des Accounts. Bei fünf Mitgliedern steige der Preis auf 30 Euro pro Monat, so Spotify. Weitere Tarife hat das Unternehmen für Deutschland nicht bekanntgegeben. In den USA kostet ein Zugang(öffnet im neuen Fenster) für zwei Nutzer 15 US-Dollar, für drei Mitglieder 20 US-Dollar, vier Nutzer zahlen 25 US-Dollar und für alle fünf Nutzer fallen 30 US-Dollar an.

In Spanien, Frankreich, Portugal, Irland und den Niederlanden kann das Angebot ab sofort genutzt werden. Erst in den kommenden Wochen werde die Funktion in allen anderen Länder verfügbar sein, in denen Spotify genutzt werden könne.

Spotify war im März 2012 in Deutschland gestartet. Im Mai 2014 hatte der Dienst weltweit 40 Millionen aktive Nutzer in 56 Märkten weltweit . Davon zahlten 10 Millionen Nutzer für das Angebot.


Relevante Themen