Faltsmartphone: Display eines Motorola Razr löst sich vom Gehäuse

Nach etwas mehr als einer Woche ist das Motorola Razr eines Käufers kaputt. Derzeit ist noch unklar, warum sich das Display an der Faltstelle des Razr-Smartphones vom Gehäuse gelöst hat.

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Motorola Razr
Motorola Razr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Hoffentlich ist das kein Serienfehler: Das US-Magazin Input Mag berichtet von schlechten Erfahrungen mit dem Motorola Razr. Das Magazin gibt an, dass ein Mitarbeiter das Faltsmartphone etwas länger als eine Woche in Benutzung hatte und sich in dieser Zeit bereits das Display vom Gehäuse löste. Dies ist genau an der Faltstelle des Smartphones passiert.

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Bisher gibt es vom Hersteller noch keine Reaktion auf diesen Bericht. Input Mag selbst hat Motorola um eine Stellungnahme gebeten. Bisher hat der Hersteller nicht reagiert. Auch andere US-Medien haben bei Motorola nach einem Kommentar gefragt, aber ebenfalls keine Antwort erhalten, als sie über den Vorfall berichteten. Daher sind die Hintergründe zu dem Vorfall derzeit unklar. Es wäre denkbar, dass ein einmaliger Fertigungsfehler aufgetreten ist.

Das bisher nur in den USA erschienene Falt-Smartphones ist von mehreren US-Medien eher verrissen worden. The Verge hält es für kein gutes Smartphone. Es ist sehr teuer, hat nur eine mittelmäßige Kamera und die Besonderheiten des Faltgeräts können nicht überzeugen. Das Scharnier knarzt und das Display weist Unebenheiten auf, die bei der Nutzung stören.

Razr im Falt- und Falltest

Das US-Magazin Cnet hatte das Razr-Smartphone mit einer Maschine fortwährend gefaltet und dabei festgestellt, dass das Falt-Smartphone bereits nach 27.000 Klappvorgängen kaputtgegangen ist. Motorola gibt an, dass die Maschine zum Falten des Razr-Smartphones nicht dafür geeignet ist. Der Cnet-Test sei "kein Hinweis darauf, was Verbraucher bei der Verwendung des Razr in der realen Welt erleben werden".

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Zudem hat Cnet das Motorola Razr zusammen mit dem Galaxy Z Flip einigen Falltests unterzogen. Zunächst wurden beide Smartphones in zusammengeklapptem Zustand aus etwa einem Meter Höhe auf einen Bürgersteig fallen gelassen. Das sollte einen Sturz simulieren, bei dem das Smartphone aus der Hosentasche fällt.

Beim Motorola-Modell zeigte sich ein Riss im Außendisplay, das Smartphone war aber weiterhin voll funktionsfähig. In einem zweiten Falltest wurde das Smartphone geöffnet aus einer Höhe von einem Meter fallen gelassen. Dabei ging der obere Bereich des Rahmens am Razr kaputt, das Display blieb unbeschädigt. Beim dritten Falltest wurde simuliert, wie ein Smartphone fallen würde, wenn es beim Aufklappen aus der Hand rutscht. Beim Razr wurde der Schaden am Gehäuse noch größer und es gab weitere Risse am Außengehäuse. Das Motorola-Smartphone war aber weiterhin benutzbar, es ließ sich gut öffnen und schließen.

Bei unserem Hands-on des Motorola Razr hatten wir Bedenken bezüglich der Langlebigkeit des Klappmechanismus geäußert. Staubpartikel können möglicherweise in den Klappmechanismus und unter das Display eindringen. Motorola will das Razr-Smartphone irgendwann im ersten Halbjahr 2020 in Deutschland auf den Markt bringen. Einen genaueren Termin gibt es ebenso wenig wie einen deutschen Preis. In den USA kostet das Faltsmartphone 1.500 US-Dollar.

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