Suche
Anzeige
(Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Faltbare Smartphones: Samsung soll gratis Display-Ersatz für Galaxy Fold erwägen

Werden Dinge gefaltet, entsteht irgendwann unweigerlich eine Knickstelle - auch bei flexiblen Displays. Einem Bericht zufolge will Samsung bei seinem kommenden Galaxy Fold daher einen kostenlosen Bildschirmtausch anbieten, wenn 10.000 Faltvorgänge erreicht sind.

Samsung arbeitet einem Bericht von Bloomberg zufolge daran, die Knickfalte in der Mitte des Displays seines neuen Galaxy Fold zu minimieren. Diese soll nach ungefähr 10.000 Faltvorgängen erscheinen.

Anzeige

Das Problem ist einleuchtend: Werden Dinge gefaltet, tritt bei Wiederholung und einem ausreichend kleinen Faltradius unweigerlich ein Knick auf. Das Galaxy Fold wird nach innen zusammengeklappt, was den Radius an der Faltstelle deutlich geringer als bei Huaweis Mate X macht. Dementsprechend ist es wahrscheinlicher, dass es zu einem sichtbaren Falz kommt.

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2019 hatte Samsung das Galaxy Fold auf seinem Stand ausgestellt, anfassen konnten Nutzer das Gerät nicht. Bei dem ausgestellten Gerät war sehr deutlich ein Knick in der Mitte des Displays zu erkennen, der durch die Spannung des Gelenks im voll ausgeklappten Zustand nicht ausgeglichen werden konnte.

Video: Samsung Galaxy Fold - Trailer [1:30]

Laut Bloomberg denkt Samsung sogar darüber nach, für Käufer des Galaxy Fold einen kostenlosen Display-Tausch nach 10.000 Faltvorgängen anzubieten. Dies würde implizieren, dass der südkoreanische Hersteller noch nicht weiß, wie der Knick zu verhindern ist.

Auch Huawei, der bisher einzige andere Hersteller, der ein Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt hat, scheint noch nicht alle Fragen bezüglich der neuen Bildschirmtechnologie geklärt zu haben. So ist noch unklar, wie der Bildschirm des Mate X gegen Kratzer geschützt werden soll; eine schützende Glasschicht kann Huawei nicht verbauen.

Video: Huawei Mate X angesehen [1:09]