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Faltbare Smartphones: Displayreparatur bei Motorola halb so teuer wie bei Samsung

Die Displays in faltbaren Smartphones sind besonders anfällig für Kratzer. Bei einem Defekt kann ein Austausch teuer werden. Dann müssen Käufer eines Motorola Razr deutlich weniger zahlen als Besitzer eines Galaxy Fold von Samsung.

Artikel veröffentlicht am ,
Motorola Razr
Motorola Razr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Faltbare Smartphones sind noch ein sehr neuer Markt. Die Kunststoffdisplays können leicht kaputtgehen. Sie sind wesentlich anfälliger für Kratzer als die bei herkömmlichen Smartphones üblichen Glasdisplays. Wenn ein Kunststoffdisplay einige Zeit in Benutzung ist und sich mit der Zeit immer mehr Kratzer darauf sammeln, kann das durchaus störend sein.

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Im Gegenzug sollten die Displays in faltbaren Smartphones nicht mehr so leicht kaputtgehen, wenn das Smartphone herunterfällt. Durch die Kratzfestigkeit sind moderne Smartphone-Displays hier besonders empfindlich. Bei einem Sturz kann das Displayglas zerspringen. Das Smartphone lässt sich dann oft noch bedienen, aber das Lesen auf solchen Displays macht dann keine Freude mehr.

In Deutschland gibt es nach wie vor nur das Galaxy Fold von Samsung zu kaufen. Huawei bietet sein Mate X nur in Asien an und verkauft es in den übrigen Ländern noch nicht. Wann das Mate X nach Europa kommt, ist unklar, zumal Huawei mit dem noch geltenden US-Boykott zu kämpfen hat und das Gerät nicht mit den Google-Diensten verkaufen könnte.

Motorola verschiebt Razr-Verkauf

Motorola will sein Razr-Smartphone irgendwann im ersten Halbjahr 2020 auf den deutschen Markt bringen. Die Markteinführung für das Motorola Razr wurde gerade erst auf unbestimmte Zeit verschoben. Eigentlich sollten die ersten Kunden im Januar 2020 beliefert werden. Bisher ist kein Termin für eine Markteinführung in den USA bekannt.

In den USA will Motorola das Razr-Smartphone vor allem über den Mobilfunkanbieter Verizon anbieten. Dieser hat der Webseite Phone Arena den Preis für eine Displayreparatur eines Motorola Razr mitgeteilt. Diese soll bei 300 US-Dollar liegen und ist damit deutlich günstiger als bei der Samsung-Konkurrenz.

Samsung verlangt laut Phone Arena 600 US-Dollar für die Reparatur des Hauptdisplays eines Galaxy Fold. In Deutschland kostet die Displayreparatur eines Galaxy Fold nach Angaben von Samsung 578,94 Euro. Damit ist die Displayreparatur für ein Galaxy Fold doppelt so teuer wie die gleiche Reparatur bei einem Motorola Razr.

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eMvO 02. Jan 2020

Bis zu meinem ersten iPhone in 2010 hatten alle meine Mobiltelefone Kunststoffdisplays...

schap23 30. Dez 2019

War auch mein Gedanke. Halbe Displaygröße, halber Preis - klingt doch logisch.


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