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E-Book-Reader mit faltbarem Mobius-Display: serienreife Technik
E-Book-Reader mit faltbarem Mobius-Display: serienreife Technik (Bild: E-Ink)

Falt-E-Paper: E-Ink stellt aufklappbaren E-Book-Reader vor

E-Book-Reader mit faltbarem Mobius-Display: serienreife Technik
E-Book-Reader mit faltbarem Mobius-Display: serienreife Technik (Bild: E-Ink)

Das Papierbuch wird aufgeschlagen - das digitale künftig auch: E-Ink hat einen E-Book-Reader mit einem faltbaren Display vorgestellt.

Ein E-Book-Reader, der wie ein Buch aufgeschlagen wird: E-Ink hat ein flexibles E-Paper-Display entwickelt und in einen aufklappbaren E-Book-Reader integriert. Der Hersteller hat den Prototypen kürzlich auf der Display Week in Los Angeles vorgestellt. Das System ist laut E-Ink serienreif.

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Das Display hat eine Diagonale von 10,2 Zoll, knapp 26 Zentimetern. Das entspricht in etwa einem DIN-A5-Blatt. Für den Transport wird das Gerät zusammengeklappt und dürfte kaum größer sein als ein herkömmlicher E-Book-Reader. Allerdings ist es dicker: Das E-Paper lässt sich nicht falten wie ein Blatt Papier, sondern hat einen Biegeradius von 7,5 Millimetern.

Eine Armbanduhr mit E-Paper-Zifferblatt

Das Display basiert auf der Mobius-Technik. Ein Mobius-Display hat als Trägermaterial kein Glas, sondern einen Kunststoff. Dadurch ist es biegsam und zudem leicht. E-Ink hat vor einigen Jahren eine Armbanduhr mit einem Mobius-Display als Zifferblatt vorgestellt.

  • Smartwatch von Sonostar mit Mobius-Display von E-Ink (Bild: Sonostar)
  • Mobius-Displays sind biegsam und leichter als herkömmliche E-Papers, da sie anstelle von Glas Kunststoff als Substrat nutzen. (Bild: E-Ink)
Smartwatch von Sonostar mit Mobius-Display von E-Ink (Bild: Sonostar)

Die Lesbarkeit ist laut E-Ink vergleichbar mit der anderer E-Papers - die Dichte beträgt 220 Pixel pro Zoll. Allerdings ist das Mobius-Display glänzend. Damit verliert es den Vorteil der E-Book-Reader gegenüber Tablets, nämlich in hellem Sonnenlicht gut lesbar zu sein.

Das Faltdisplay ist nach Angaben von E-Ink serienreif. Es sei jetzt an den Kunden, es in Produkte zu integrieren. Neben dem faltbaren zeigte E-Ink auf der Messe unter anderem ein farbiges E-Paper, ein 42 Zoll großes Display sowie ein Kleidungsstück, das sein Aussehen ändert.


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Morpf 18. Jun 2017

Mir würde es ja schon reichen, wenn es einen gescheiten Reader mit A4-Farbdisplay gäbe. ;)

Heinzel 18. Jun 2017

Das Glas bei eInk ist auf der Rückseite des Displays, die man auch nach einem...

Dwalinn 16. Jun 2017

+1

SirJoan83 16. Jun 2017

... die Bezeichnung ebook verbieten, weil es sonst zur Verbraucher Täuschung kommen...

Profi 16. Jun 2017

Das gesamte Konzept ist nicht optimal. Man sollte lieber 2 komplett getrennte Displays...



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