Falsche Planung: Google bestätigt Lieferengpässe beim Nexus 6
Googles leitender Finanzmanager Patrick Pichette hat in der Telefonkonferenz(öffnet im neuen Fenster) zum aktuellen Quartalsergebnis zugegeben, dass Google auf die eigenen Nachfrageprognosen des Nexus 6 schlecht vorbereitet gewesen ist. Dadurch kam es nach der Veröffentlichung in einigen Märkten zu Lieferengpässen.

Nachfrage richtig vorhergesagt, Lager waren trotzdem schnell leer
"Während das Nexus 6 als neues Smartphone sehr gut aufgenommen wurde, hatten wir echte Probleme damit, die von uns vorhergesagte Nachfrage zu bedienen. Wir waren unfähig, eine ausreichende Lagerkapazität zu sichern" , erklärt Pichette in der Konferenz. Im Wortlaut sagt er "Nexus 7" , meint aber klar das Nexus 6.
Warum Google auch beim Nexus 6 nicht auf die zu erwartende Nachfrage vorbereitet gewesen ist, erklärt Pichette nicht. Bisher kam es fast bei jedem der letzten Nexus-Geräte kurz nach der Vorstellung zu teilweise großen Verzögerungen bei der Lieferung. Stellenweise mussten Besteller bereits wenige Stunden nach dem Verkaufsstart einige Wochen auf ihr Gerät warten.
Aktuell gute Verfügbarkeit in Deutschland
In Deutschland ist das Nexus 6 im Play Store(öffnet im neuen Fenster) aktuell in allen Varianten laut Google innerhalb von ein bis zwei Tagen versandfertig. Das betrifft die 32- und die 64-GByte-Version in beiden Farben, Dunkelblau und Weiß.
Im Test von Golem.de hat das Nexus 6 technisch gesehen zwar gut abgeschnitten. Allerdings bietet es mit seinem 6-Zoll-Display von der Software her keine Funktionen, die diese Größe sinnvoll nutzen – etwa einen Multi-Window-Modus oder einen Ein-Hand-Modus. Hier machen Hersteller anderer großer Smartphones wie etwa Samsung oder Huawei einiges besser.



