Falsche Adresse: Copy-Paste-Fehler kostet Krypto-Trader Millionen
Wer schon einmal mit Kryptowährungen gehandelt hat, weiß, dass die Angabe einer falschen Zieladresse bei einer Transaktion schmerzhaft sein kann. Einem Trader, der sich auf X qklpjeth nennt, ist genau das passiert.
Wie aus einem Bericht von Cointelegraph(öffnet im neuen Fenster) hervorgeht, verlor der Trader im Juni durch einen Kopierfehler 7.912 Renzo Restaked ETH(öffnet im neuen Fenster) (ezETH). Die Tokens haben nach aktuellem Kurs einen Gesamtwert von etwa 24,7 Millionen Euro.
Anstelle der korrekten Zieladresse kopierte qklpjeth demnach versehentlich eine Vertragsadresse und übermittelte seine ezETH dorthin. Die Chancen, dass er seine Krypto-Tokens jemals zurückerhält, stehen zwar nicht sonderlich gut, dennoch gibt sich der Trader noch nicht geschlagen.
"An alle erfahrenen Hacker und White Hats da draußen: Ich habe eine beträchtliche Summe in einem Vertrag verloren und brauche dringend Hilfe, um sie wiederzuerlangen" , schrieb qklpjeth am 10. November auf X(öffnet im neuen Fenster) . Im Falle eines Erfolgs verspricht er eine Belohnung in Höhe von 10 Prozent, also fast 2,5 Millionen Euro.
Hoffnung auf einen Bug im Smart Contract
Laut Cointelegraph erhofft sich der Trader von seinem Aufruf, jemanden zu finden, der einen Bug im Smart Contract von Renzo ausfindig machen und die verloren gegangenen ezETH darüber wiederbeschaffen kann. Auf X erhielt qklpjeth auch durchaus einige Reaktionen.
Ein Entwickler von DefiLlama schlug etwa vor(öffnet im neuen Fenster) , das Renzo-Team direkt zu kontaktieren und um eine Änderung am Smart Contract zu bitten, die eine Rückführung der verlorenen Tokens ermöglichen würde. Aus Compliance-Gründen scheint Renzo einen solchen Eingriff aber nicht durchführen zu wollen, wie ein anderer Entwickler erklärte(öffnet im neuen Fenster) .
Der Fall verdeutlicht eindrucksvoll, wie schon eine kleine Unachtsamkeit wie das Kopieren einer falschen Adresse für Krypto-Besitzer sehr teuer werden kann. Aber auch andere Fehler bescherten Anlegern in der Vergangenheit schon Millionenverluste – beispielsweise die Missachtung einer möglicherweise zu geringen Liquidität des Marktes beim Verkauf oder die unzureichende Sicherung eines privaten Keys für die eigene Wallet .
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