Abo
  • Services:
Anzeige
Screenshot aus Fallout Shelter
Screenshot aus Fallout Shelter (Bild: Thorsten Wiesner)

Fallout Shelter im Test: Fallout lädt zum Bunker-Bau

Screenshot aus Fallout Shelter
Screenshot aus Fallout Shelter (Bild: Thorsten Wiesner)

Bethesda hat eine Überraschung präsentiert, um die Zeit bis zum Erscheinen von Fallout 4 zu überbrücken: In Fallout Shelter für Smartphones und Tablets müssen Spieler Bunker bauen - und auf viele Dinge achten, die im Fallout-Universum normalerweise keine so große Rolle spielen.

Anzeige

Wer gehofft hat, Bethesda Softworks würde mit Fallout Shelter ein typisches Spiel der Reihe auf Smartphones und Tablets bringen, wird zwar enttäuscht. Es ist ein Mix aus Tiny Towers und Die Sims, hat aber viel Charme, Tiefgang und Witz. Für einen Freemium-Titel hält es sich zudem erstaunlich mit Kaufaufforderungen zurück.

  • Fallout Shelter (Screenshot: Thorsten Wiesner)
  • Fallout Shelter (Screenshot: Thorsten Wiesner)
  • Fallout Shelter (Screenshot: Thorsten Wiesner)
  • Fallout Shelter (Screenshot: Thorsten Wiesner)
  • Fallout Shelter (Screenshot: Thorsten Wiesner)
Fallout Shelter (Screenshot: Thorsten Wiesner)

Ziel des Spiels ist es, eine große Bunkeranlage zu bauen. Nach und nach werden hierfür im Baum-Menü Räume ausgewählt, wobei vor allem drei Arten zu Beginn große Bedeutung zukommt: Generatoren werden für die Stromerzeugung benötigt, im Diner werden die nötigen Lebensmittel zubereitet, außerdem ist die Wasserversorgung lebensnotwendig. Damit mehr und mehr Menschen sich in den Anlagen niederlassen, werden zusätzlich Baracken als Zimmer benötigt, die am besten mit Mann und Frau bestückt werden. So wird parallel auch gleich die Chance auf Nachwuchs erhöht.

Mit der Zeit kommen immer weitere Raum-Arten hinzu. Um mehr Platz zu bekommen, müssen Felsen im Erdreich zerstört und Fahrstühle errichtet werden, um die unteren Ebenen zu erreichen. Jeder Bewohner des Bunkers hat persönliche Fähigkeiten, die sinnvoll eingesetzt werden sollten; die persönliche Zufriedenheit jedes Charakters hängt auch nicht nur von der Versorgungslage, sondern vom persönlichen Einsatzgebiet ab. Die Produktion der nötigen Versorgungsgüter kann durch einen Druck auf die Tempo-Taste beschleunigt werden, allerdings sollte dabei immer das Risiko von Unfällen beachtet werden.

Neben den Bau-Aufgaben gilt es auch immer wieder, externe Gefahren abzuwehren. Neue Waffen helfen bei der Sicherung der Anlage. Auch die Umgebung kann erforscht werden. Wer will, stattet einen seiner Bunkerbewohner mit Proviant aus und schickt ihn zum Erkunden ins Ödland. Insgesamt ist das Spieltempo eher gemächlich; trotz regelmäßiger Versorgungsknappheit und Notfallsituationen stellt sich nie großer Zeitdruck oder gar Panik ein.

Es geht auch ohne Echtgeld

Alle Aktivitäten wie das Bauen von Räumen oder das Zerstören von Felsen kosten Geld. Die dafür benötigte Spielwährung sind Kronkorken. Neue Kronkorken gibt es automatisch bei laufender Produktion im Spielverlauf, zudem werden viele Zwischenziele belohnt, etwa das Einsetzen von Personen in den richtigen Räumen. Trotzdem sind die Kronkorken meist knapp. Wer schneller im Spiel vorankommen will, kann zu den In-App-Käufen greifen. Allerdings werden hier nicht einfach echte Euros gegen Kronkorken getauscht, stattdessen können Boxen mit Bonus-Karten erworben werden. Was genau jede Box enthält, ist wie bei einer Wundertüte vorher nicht ersichtlich. Meist gibt es neben einer unterschiedlich hohen Anzahl an Kronenkorken auch Extras wie neue Waffen. Trotzdem ist der Kauf nicht zwingend notwendig - der Spielfortschritt funktioniert auch ohne Echtgeld, vieles dauert dann einfach länger.

Das Spiel ist in gelungener und eher niedlicher Cartoon-Grafik gestaltet und überzeugt mit vielen witzigen Details. Wer nahe an die einzelnen Räume heranzoomt, kann die Bewohner bei teils unterhaltsamen Aktionen beobachten. Auch die in Textblasen dargestellten Dialoge machen Spaß, zudem helfen umfangreiche Tutorial-Tipps zu Beginn auch Einsteigern, schnell die ersten Erfolge beim Sammeln und Bauen zu erleben.

Fallout Shelter ist ab sofort bei iTunes zum kostenlosen Download erhältlich. Es benötigt mindestens iOs 7.0. Eine Umsetzung für Android soll in Kürze folgen.

Fazit

Die Überraschung ist Bethesda Softworks gelungen: Fallout Shelter bietet einen unterhaltsamen, gut spielbaren Mix aus Personensimulation, Sammel- und Aufbau-Strategie. Zudem überzeugt, wie zurückhaltend Bethesda das Freemium-Konzept nutzt - auch wer kein echtes Geld einsetzen will, kann viele unterhaltsame Stunden mit dem Spiel verbringen. Ein Ersatz für Fallout 4 ist das natürlich nicht, ein spaßiger Zeitvertreib aber allemal.


eye home zur Startseite
Fallout guy 25. Nov 2015

Die tür upgraden hat shon seinen sinn, da ich, z.B keine leute unnütz bei der tür stehen...

Tito 19. Jun 2015

Tolle meinung. Ich bin froh wenn ich 4-5 am tag da rein schauen kann ein bisschen spass...

Anonymer Nutzer 19. Jun 2015

Zieht es auch mehr als das Netzteil zum Laden liefert? Das war nähmlich bei Infinity...

stefanreich 18. Jun 2015

baz 18. Jun 2015

Nicht wirklich was? Dass das Spiel in ein paar Monaten nicht mehr so viele Leute...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. afb Application Services AG, München
  2. IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Koblenz, Ottobrunn bei München
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Neu-Ulm, Lindau
  4. Dataport, Rostock


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,99€
  2. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Surge 1

    Xiaomis erstes Smartphone-SoC ist ein Mittelklasse-Chip

  2. TC-7680

    Kabelmodem für Gigabit-Datenraten vorgestellt

  3. Störerhaftung

    Regierung will Netzsperren statt Abmahnkosten

  4. Voice ID

    Alexa soll Nutzer an der Stimme erkennen können

  5. Chrome

    Bluecoat bremst Einführung von besserem TLS-Protokoll

  6. HTC D4

    Cog Systems will das sicherste Smartphone der Welt zeigen

  7. Raspberry Pi Zero W

    Zero bekommt WLAN und Bluetooth

  8. Gebäudesteuerung

    Luxusklinik vergaß IT im Netz

  9. Internet.org

    Facebook plant neue Flüge für Solardrohne Aquila

  10. Toughbook CF-33

    Panasonics Detachable blendet mit 1.200 Candela/qm



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Intel C2000: Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
Intel C2000
Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
  1. Super Bowl Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen
  2. Lake Crest Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  3. Compute Card Intel plant Rechnermodul mit USB Type C

XPS 13 (9360) im Test: Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
XPS 13 (9360) im Test
Wieder ein tolles Ultrabook von Dell
  1. Die Woche im Video Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert
  2. XPS 13 Convertible im Hands on Dells 2-in-1 ist kompakter und kaum langsamer

Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2): 4K-Hardware ist nichts für Anfänger
Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 2)
4K-Hardware ist nichts für Anfänger
  1. Der große Ultra-HD-Blu-ray-Test (Teil 1) 4K-Filme verzeihen keine Fehler
  2. Deutsche Verkaufszahlen Unberechtigter Jubel über die UHD-Blu-ray
  3. 4K Blu-ray Sonys erster UHD-Player kommt im Frühjahr 2017

  1. Re: Was ist daran "durchaus brauchbar"?

    Reci | 15:40

  2. Re: Mehrere Betriebssysteme...

    nightmar17 | 15:40

  3. Fläsch?

    jayrworthington | 15:37

  4. Re: Das gelang schon vor 50 Jahren

    TheShortOfIt | 15:35

  5. Re: Das Gehäuse

    brotiger | 15:32


  1. 15:23

  2. 14:57

  3. 14:40

  4. 14:28

  5. 13:44

  6. 12:47

  7. 12:21

  8. 12:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel