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Fallout 76: Bethesda will von Cheatern einen Aufsatz

"Ich finde Software zum Betrügen blöd, weil ...": Um gesperrte Konten wieder verwenden zu können, sollen Cheater beim Rollenspiel Fallout 76 offenbar einen Aufsatz schreiben und an den Publisher Bethesda schicken.

Artikel veröffentlicht am ,
Fallout 76 vergibt postbetrügerische Aufsätze.
Fallout 76 vergibt postbetrügerische Aufsätze. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)

Einen neuartigen Ansatz beim Umgang mit Cheatern probiert offenbar Bethesda bei Fallout 76 aus. Mehrere Spieler berichten unter anderem auf Reddit, dass sie nach einer Kontosperrung wegen tatsächlichen oder mutmaßlichen Verwendens von Cheat-Software von dem Publisher aufgefordert worden seien, einen Aufsatz zu verfassen. Thema: Warum die Verwendung von Cheat-Software von Drittanbietern für die Community von Online-Spielen ein Problem ist! Gefordert seien mindestens 500 Wörter, der Text werde vom Management geprüft und das Konto dann gegebenenfalls wieder entsperrt.

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Bethesda hat das Verfahren selbst noch nicht öffentlich vorgestellt, sodass einige Details unklar sind - etwa, wie sorgfältig die Aufsätze gelesen werden und ob das Unternehmen auf Plagiate prüft. Einige Spieler berichten, ihr Nutzerkonto sei gesperrt worden, obwohl sie lediglich Software zum Verbessern der Grafik verwendet hätten oder weil eine Software mit dem etwas unglücklichen Namen Cheat Engine auf ihrem Rechner installiert gewesen sei, die aber eigentlich kein Cheat ist. Es gibt aber auch Berichte in Foren, wonach der Kundendienst versprochen habe, diese Fälle ohne Aufsatz zu klären.

Abgesehen von solchen Problemen kommt der Ansatz in der Community relativ gut an - er sorgt jedenfalls für Lacher und Anerkennung für die frische Idee. Aus pädagogischer Sicht ist es wohl durchaus sinnvoll, die Cheater dazu zu bringen, sich inhaltlich mit ihrem Vergehen zu beschäftigen. Allerdings dürfte das Verfahren allein schon wegen des Aufwands nur bei einem relativ kleinen Kreis von Betrügern funktionieren. Bei Games wie World of Warcraft oder League of Legends, bei denen in großen Bannwellen durchaus mal ein paar Hunderttausend Cheater gesperrt werden, ist das Ganze kaum vorstellbar.

Bislang war das Mitte November 2018 veröffentlichte Fallout 76 eher vom Pech verfolgt: Nach überwiegend negativen Kritiken (Test auf Golem.de) folgten auch noch Datenpannen und Probleme mit den Inhalten einer teuren Sonderausgabe.

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Conos 09. Jan 2019

Ja genau und vom Glas Rotwein ist es ein ganz kleiner Schritt zur Heroin Sucht. So ein...

Parlan 31. Dez 2018

Mag sein. Ich kann da nur für mich sprechen und sage, dass für mich Cheaten in Online...

motzerator 30. Dez 2018

*LOL* Ich habe mich auch schon gefragt, wie die Adresse lautet, um dann einen Aufsatz hin...

Phintor 29. Dez 2018

Das mit dem verdoppeln der Anzahl kenne ich. Als ich vor 27 Jahren die Schule...

motzerator 29. Dez 2018

Wenn es nach dir gehen würde, dann dürfte ja niemand jemals eine negative Rezension über...


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