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Fallout 76 angespielt: Raus aus dem Bunker und rein in den Überlebenskampf

Der Atombunker von Fallout 76 ist festlich geschmückt, aber trotzdem schickt uns das Spiel so schnell wie möglich in die Außenwelt. Golem.de hat in der Beta ausprobiert, wie sich das Onlinerollenspiel von Bethesda anfühlt.

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Im Fotomodus von Fallout 76 haben wir ein Selfie mit unserem Charakter gemacht.
Im Fotomodus von Fallout 76 haben wir ein Selfie mit unserem Charakter gemacht. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)

Der leere Becher von Nuka Cola - ist der wichtig? In einem "richtigen" Fallout hätten wir das Glas nicht weiter beachtet. In Fallout 76 sind wir unsicher: Vielleicht lässt sich das Gefäß ja irgendwie wiederverwerten oder wir können anderweitig etwas damit anfangen. Also packen wir es mit einem Tastendruck in unser Inventar. Zum Glück sehen wir etwas später im Menü unseres Pip-Boy-Handgelenkcomputers, dass der Becher unter "Schrott" einsortiert wurde. Wir können ihn also bei nächstbester Gelegenheit wegschmeißen.

Inhalt:
  1. Fallout 76 angespielt: Raus aus dem Bunker und rein in den Überlebenskampf
  2. Das Camp und andere Spieler

Die Unsicherheit begleitet uns die ersten paar Stunden in der Beta von Fallout 76, denn bei allen Gemeinsamkeiten mit den Vorgängern: Wir sind in einem anderen Spiel mit anderen Regeln, die wir erst kennenlernen müssen. Das fängt schon mit dem Spielestart im Bunker an. Statt die menschenleere Anlage genau untersuchen zu können, schickt uns das Programm so schnell wie möglich durch die Gänge. Eigentlich schade, denn die Vault 76 ist prächtig mit Ballons und Girlanden geschmückt und sieht damit richtig einladend aus.

Wir kommen auf linearen Gängen an einigen Tafeln vorbei, bei denen wir ein paar Informationen und erste Ausrüstungsgegenstände bekommen, etwa Wasser und Medikamente. Außerdem erfahren wir, dass die anderen Bunkerbewohner schon nach draußen gegangen sind. Offenbar haben wir den sogenannten Rückeroberungstag verschlafen, der gerade am 4. Juni 2076 mit der Öffnung der Anlage gefeiert wurde. Wenige Momente später stehen wir dann selbst an der frischen, wenn auch leicht radioaktiv verseuchten Luft.

Der erste Blick über die Welt von Fallout 76 ist atemberaubend: Wir stehen auf einer Anhöhe und sehen vor uns eine Waldlandschaft, die in wunderschönen roten, brauen und gelben Farben leuchtet - zumindest wenn wir Glück haben und bei Tag nach draußen gelangen. Fallout 76 verfügt über einen dynamischen Tag- und Nachtwechsel, bei Dunkelheit ist kaum etwas zu erkennen. Die Grafik ist trotzdem ein großer, natürlich sehr augenfälliger Unterschied zu früheren Fallout-Spielen. Zwar gibt es immer wieder sichtbare Pop-ups und viele der Animationen wirken nicht so richtig zeitgemäß, trotzdem sieht 76 für ein Fallout erstaunlich schön aus.

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Zum Glück haben wir automatisch einen Auftrag erhalten: Wir sollen die Aufseherin finden, um weitere Hilfe zu erhalten. Die Richtung zu dieser Person wird auf dem Kompass am unteren Bildschirmrand gut sichtbar eingeblendet - was natürlich an klassische Fallout erinnert. Wir folgen dem Weg von der Anhöhe hinab, nachdem wir uns vorher von einem herumliegenden Leichnam eine Impulspistole geschnappt haben. Die brauchen wir dann auch schnell, weil uns kleine krabbelnde Wachroboter angreifen - die zum Glück kaum Schaden anrichten und schnell zerstört sind.

  • Im Charaktereditor basteln wir unser Alter Ego. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Ein anderer menschlicher Spieler hat schon eine tolle Rüstung gefunden. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Im Pip-Boy verwalten wir Charakterwerte und Inventar. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Bei Stufenaufstiegen müssen wir zwischen Karten wählen. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Im Bunker finden wir an diesen Tafeln ein paar Tipps und hilfreiche Gegenstände. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Das Tor von Bunker 76 (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Blick über Appalachia - so heißt die Spielwelt. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • An der Werkbank können wir Waffen verbessern. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Über Menüs betreiben wir Handel mit anderen Spielern. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Im Kreismenü können wir einfache Symbole zur Kommunikation auswählen. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • In der alten Kirche finden wir ein paar düstere Geheimnisse. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
  • Die Karte passt irgendwie nicht zum sonstigen Stil des Spiels, ist aber praktisch. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)
Im Charaktereditor basteln wir unser Alter Ego. (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)

Dabei merken wird uns aber klar, dass wir in dieser Welt ums Überleben kämpfen müssen. Wir haben kaum Munition, nur wenig Mittel gegen die Radioaktivität und am Bildschirmrand sehen wir Balken, denen zufolge wir uns demnächst Sorgen um Essen und Trinken machen müssen. Wir verfügen kaum über Vorräte. Also fangen wir an zu sammeln: Die zerdepperten Roboter lassen ein bisschen Metallschrott übrig, am Wegesrand finden wir Pflanzen oder sonstige Extras, und nach ein paar Minuten stolpern wir auch über den Becher von Nuka Cola.

Ressourcen und Sammeln sind offenbar ein relativ wichtiger Bestandteil von Fallout 76. Das merken wir spätestens unten in der Talsohle, wo wir das erste Lager der gesuchten Aufseherin finden. Dort können wir an Werkbänken unsere Waffen und die Rüstung verbessern sowie am Lagerfeuer aus schmutzigem Wasser mit ein paar Handgriffen etwas gut Trinkbares machen. Später finden wir auch Labortische, mit denen wir weitere Stimpaks für die Heilung und Medikamente herstellen können - falls wir die nötigen Grundstoffe haben.

Das Camp und andere Spieler 
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Clown 05. Nov 2018

Ein bissl spät, aber besser so als nie :D Ich hab am Wochenende für ein paar Stunden die...

SanderK 01. Nov 2018

Gab bislang keins, was ich nicht gespielt hatte, zusammen mit Frau. Aber Geschichte gibt...

Sharkuu 01. Nov 2018

keine ahnung und keine lust sind zwei verschiedene dinge. schrott is zum verkaufen da...

Wolf_ 01. Nov 2018

es ist komplett die selbe engine, grafik und fast dieselbe Spielmechanik wie in F4. Es...

Neuro-Chef 01. Nov 2018

Trotz hoher Details wirkt das zu bunt und weichgezeichnet, erinnert mich ein wenig an...


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