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Grafikvergleich und Fazit

In Deutschland ist das Spiel mit fünf Sprachversionen (Bildschirmtexte und Sprachausgabe) auf der Disc zu haben: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Zur Umstellung muss die Konsolensprache geändert werden. Die deutsche Sprachausgabe macht von gelegentlichen Problemen mit der Lippensynchronisation abgesehen einen guten Eindruck. Die USK hat dem ungeschnittenen Rollenspiel eine Freigabe ab 18 Jahren erteilt.

Fazit

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Während der ersten acht bis zehn Stunden an der postnuklearen Ostküste haben wir an Fallout 4 gezweifelt. Der Einstieg des Spiels im Atomschutzbunker ist längst nicht so originell wie der des Vorgängers. Direkt danach gibt es im Ödland viele Standardmissionen mit zu einfachen Gegnern, während die Änderungen am Rollenspielsystem und andere Neuerungen wie der Begleithund Dogmeat noch nicht ihr ganzes Potenzial entfalten.

Zu dem Zeitpunkt, an dem sich viele andere Spiele schon ihrem Ende nähern, hat uns Fallout 4 schließlich doch noch gepackt. Dann gibt es endlich spannende Aufgaben und vor allem interessante, wenn auch teils fast zu herausfordernde Kämpfe. Außerdem haben wir zu diesem Zeitpunkt Waffenarsenal und Ausrüstung, die wir taktisch sinnvoll einsetzen können - was einen sehr großen Reiz des Spiels ausmacht. Es gibt unfassbar viel zu entdecken und auszuprobieren, selbst im zweiten oder dritten Durchgang.

Die Grafik gefällt uns unterm Strich ganz gut. Fallout 4 bietet ähnlich wie Skyrim zwar viel Grau-in-Grau in der offenen Welt, aber eben auch einige spektakuläre Anblicke. Insbesondere die größeren Ortschaften wie Boston sehen streckenweise klasse aus. Wirklich gestört hat uns nur, dass wir bei Dunkelheit noch weniger erkennen als in vergleichbaren Spielen - das liegt zum Teil natürlich am Szenario, aber zum Teil auch an der veralteten Engine.

Während die meisten schon vom Vorgänger bekannten Systeme wie der Pip-boy prima funktionieren, haben wir an einigen Neuerungen doch zu mäkeln. Uns hat das alte VATS-Kampfsystem mit echter Pause besser gefallen als die zu schnelle Zeitlupe. Die Menüs zum Modifizieren von Waffen sind unübersichtlich. Und das Erstellen und Erweitern von Gebäuden ist erstaunlich uninteressant - aber immerhin auch kein großes Ärgernis.

Alles in allem hat Bethesda aber doch das erwartete Spitzenspiel abgeliefert. Die postnukleare Welt entfaltet dank der gelungenen Haupthandlung, des genialen Rollenspielsystems und der schieren Masse an möglichen Entdeckungen und kleinen Abenteuern ein enormes Suchtpotenzial. Wer die Herausforderung nicht scheut, kann hier viele Wochen - eigentlich sogar Monate - verbringen und dabei immer wieder Neues erleben.

 Postapokalyptische Ermittlungen
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rfool 25. Nov 2015

Ich habe seit langer Zeit mal wieder ein "solches" Spiel angetestet. Soweit ganz nett...

HubertHans 24. Nov 2015

Waren Drogen im Spiel? Ich war zum Schluss wegen der Problematik mit den Terminals und...

motzerator 18. Nov 2015

Mir wäre neu, das meine neue PS4 mit Dampf betrieben wird.

Ekelpack 18. Nov 2015

Manche Leute haben eben Jobs. Da tun 60 ¤ eben nicht weh...

Zazu42 16. Nov 2015

soll heißen: "unterm Strich nicht die Beste, aber eine gute Lösung." ??


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