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Fallout 4 basiert auf der Creation-Engine.
Fallout 4 basiert auf der Creation-Engine. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die Gameworks-Effekte sind versteckt

Die God Rays sind nicht als Nvidia-Gameworks-Effekt gekennzeichnet, aber offensichtlich im Grafikmenü deaktivierbar. Faktisch sind sie aber nur in Kombination mit der volumetrischen Beleuchtung per Ini-Datei abzuschalten. Tipp für AMD-Nutzer: die God Rays eingeschaltet lassen, im Catalyst-Treiber aber die Tessellation-Unterteilung auf Faktor 4x oder 8x statt 64x begrenzen. Nvidia-Spieler können nur die generelle God-Ray-Qualität verringern oder die volumetrische Beleuchtung komplett deaktivieren.

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Der entsprechende Eintrag, der in der 'Fallout4Pref.ini' unter 'Documents\My Games\Fallout4' auf 0 gesetzt werden muss, lautet 'bVolumetricLightingEnable'. Den Fallout-4-Benchmarks von Computerbase zufolge steigert der vollständige Verzicht auf die volumetrische Beleuchtung die Leistung um rund 40 Prozent. Wird einzig die Qualität der God Rays von "ultra" auf "niedrig" reduziert, erhöht sich die Bildrate um etwa 30 Prozent. Die beiden Gameworks-Effekte benötigen auf Geforce- und Radeon-Grafikkarten ähnlich viel Leistung, AMD-Nutzer werden also nicht benachteiligt.

  • Die Gesichter in Fallout 4 sehen gut aus, Haare und Mimik nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Trotz PBR-Ansatz wirken Oberflächen nicht immer realistisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Die dynamische Beleuchtung ist in Innenlevels atmosphärisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Das neue SSAO verschattet die Vegetation. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tiefenunschärfe lässt trotz Option den Bokeh vermissen. (Screenshot: Golem.de)
  • Spiegelungen sehen immer gleich aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Vielen Objekten mangelt es an Polygonen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Sichtweite ist deutlich höher als in Fallout 3. (Screenshot: Golem.de)
  • Schwache Texturen sind keine Seltenheit. (Screenshot: Golem.de)
  • TAA glättet in Bewegung die Vegetation, zeichnet das Bild aber weich. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Endzeitstimmung fängt Fallout 4 gut ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige, aber nicht alle Lichtquellen werfen Schatten. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier fehlt er beispielsweise beim Hund ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und hier ebenfalls. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Figuren hätten mehr Polygone gutgetan. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Standardeinstellung, uGridsToLoad = 5 (Screenshot: Nvidia)
  • Mehr Kacheln durch uGridsToLoad = 13 (Screenshot: Nvidia)
TAA glättet in Bewegung die Vegetation, zeichnet das Bild aber weich. (Screenshot: Golem.de)

Die Umstellung auf den Deferred Renderer führt allerdings dazu, dass in Fallout 4 keine Multisampling-Kantenglättung (MSAA) mehr angeboten wird. Stattdessen müssen sich Spieler zwischen dem Postprocessing-Effekt FXAA und einer temporalen Shader-Kantenglättung (Temporal Anti-Anliasing) entscheiden. Letztere beruhigt das Bild stärker in Bewegung, da Informationen vorheriger Frames einberechnet werden, zeichnet die Darstellung aber auch mehr weich. An die Bildruhe und Schärfe von MSAA mit zusätzlicher Transparenzkantenglättung wie in Fallout 3 kommt TAA nicht heran.

Ärgerlich ist das vor allem, weil Fallout 4 deutlich mehr Vegetation rendert und die Umgebung detaillierter darstellt, weshalb viele Inhalte ohne Treiber-Downsampling noch etwas flimmern. Verglichen mit Fallout 3 oder Skyrim lädt das neue Rollenspiel laut Ini-Datei wie gehabt 25 Kacheln rund um die Spielfigur, diese scheinen aber größer zu sein. Der alte Trick, in der Ini-Datei die uGridsToLoad für mehr Kacheln zu erhöhen, klappt auch in Fallout 4. Das Rollenspiel ist der erste 64-Bit-Titel auf Basis der Creation-Engine, bei erhöhter Kachelanzahl stürzt es bei zu viel belegtem Arbeitsspeicher nicht ab wie noch das mit einem LAA-Flag gepatchte Skyrim.

  • Die Gesichter in Fallout 4 sehen gut aus, Haare und Mimik nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Trotz PBR-Ansatz wirken Oberflächen nicht immer realistisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Die dynamische Beleuchtung ist in Innenlevels atmosphärisch. (Screenshot: Golem.de)
  • Das neue SSAO verschattet die Vegetation. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Tiefenunschärfe lässt trotz Option den Bokeh vermissen. (Screenshot: Golem.de)
  • Spiegelungen sehen immer gleich aus. (Screenshot: Golem.de)
  • Vielen Objekten mangelt es an Polygonen. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Sichtweite ist deutlich höher als in Fallout 3. (Screenshot: Golem.de)
  • Schwache Texturen sind keine Seltenheit. (Screenshot: Golem.de)
  • TAA glättet in Bewegung die Vegetation, zeichnet das Bild aber weich. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Endzeitstimmung fängt Fallout 4 gut ein. (Screenshot: Golem.de)
  • Einige, aber nicht alle Lichtquellen werfen Schatten. (Screenshot: Golem.de)
  • Hier fehlt er beispielsweise beim Hund ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... und hier ebenfalls. (Screenshot: Golem.de)
  • Den Figuren hätten mehr Polygone gutgetan. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Standardeinstellung, uGridsToLoad = 5 (Screenshot: Nvidia)
  • Mehr Kacheln durch uGridsToLoad = 13 (Screenshot: Nvidia)
Die Standardeinstellung, uGridsToLoad = 5 (Screenshot: Nvidia)

In der Praxis dürften nur der verbaute RAM und der Videospeicher der limitierende Faktor sein. Fallout 4 belegt jedoch selbst in Ultra-HD kaum mehr als 2 GByte Grafikspeicher, was für Nutzer älterer Karten eine wichtige Information ist. Auch die Darstellungsgeschwindigkeit fällt passabel aus: Den Benchmarks der PCGH zufolge reicht eine günstige Geforce GTX 750 Ti für 30 fps in 1080p-Auflösung und maximale Details. Diese Karte liegt auf dem Niveau älterer Modelle wie der Geforce GTX 560 Ti oder der Radeon HD 7850 mit 2 GByte Videospeicher. Für 60 Bilder die Sekunde muss es eine Geforce GTX 780 (Ti) oder eine Radeon R9 290(X) sein, für eine passable Darstellung in 4K eine aktuelle High-End-Karte wie die Fury X oder eine GTX 980 Ti.

Ein 64-Bit-Windows ist Pflicht, das Gleiche gilt für einen Prozessor mit vier CPU-Kernen oder zwei mit HT und 8 GByte Arbeitsspeicher. Da Fallout 4 beim Wechsel in Gebäude lädt, empfehlen wir zugunsten kurzer Ladezeiten die Installation des Rollenspiels auf einer SSD statt auf einer Festplatte.

 Fallout 4 im Technik-Test: Endzeit-Evolution entdeckt

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xbh 20. Nov 2015

funktioniert mittlerweile ganz gut, gibt nen fix der auch für die maxwell karten geht...

tha_specializt 18. Nov 2015

Was du möchtest existiert schon sehr lange und nennt sich "Vsync" - schränkt die...

hellsnood 16. Nov 2015

Ich habe Fallout 4 von Anfang an mit Steam Controller (Vorbesteller) gespielt und bin...

rockero 13. Nov 2015

Musst du in dem Fall auch beide "*.ini's" editieren? Ich bin von mehreren Bildschirmen...

Combo 13. Nov 2015

Hier ist übrigens noch ein Low Performance Mod mit diversen Ini Tweaks, Gut zum...



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