• IT-Karriere:
  • Services:

Pläne für die Rakete gibt es seit 2005

Die Pläne für die Konstruktion einer derartigen Rakete präsentierte SpaceX schon im Jahr 2005, noch vor dem Start seiner ersten Rakete, genauso wie Pläne für die Big Fucking Rocket. Damals hieß die Rakete noch Falcon 9 Heavy. Zur Falcon Heavy wurde sie erst bei ihrer offiziellen Vorstellung im April 2011, mit einem anvisierten Starttermin für 2013.

Stellenmarkt
  1. Netze BW GmbH, Stuttgart
  2. Ascom Deutschland GmbH, Berlin, Frankfurt am Main, Ratingen

Seit 2005 hat die Rakete eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. Damals sollte die Falcon 9 Heavy eine Nutzlast von 9,65 Tonnen (t) in den Übergangsorbit für geostationäre Satelliten (GTO) haben und 24,75 t in niedrige Erdorbits (LEO) bringen können. Die heutige Falcon-9-Rakete hat ohne Wiederverwendung Nutzlasten von 8,3 t (GTO) und 22,8 t (LEO). Im Jahr 2018 soll die Falcon Heavy Nutzlasten von 26,7 t (GTO) und 68 t (LEO) haben.

Diese Leistungssteigerung der einfachen Falcon 9 ist wohl der wichtigste Grund für die Verzögerung in der Entwicklung der Falcon Heavy. Sie ist für die meisten Nutzlasten schlicht nicht mehr nötig gewesen. Das zeigen die Starts der Satelliten Inmarsat-5 F5 und Intelsat 35e, die ursprünglich für den Start mit einer Falcon Heavy vorgesehen waren, aber im vergangenen Jahr mit einer nicht wiederverwendbaren Falcon 9 gestartet wurden.

Niemand baut schwere Satelliten für die Falcon Heavy

Aus kommerzieller Sicht ist die Falcon Heavy damit zunächst scheinbar überflüssig. Der schwerste kommerzielle Satellit, der jemals von einer Ariane 5 gestartet wurde, war Terrestar-1. Er wog beim Start im Jahr 2009 6,9 t und war damit nur 140 kg schwerer als Intelsat 35e, der von der Falcon 9 in einem viel höheren - und günstigeren - Orbit ausgesetzt wurde als ursprünglich vereinbart.

Satellitenbetreiber ziehen es indes vor, wenn ein Satellit von wenigstens zwei unterschiedlichen Raketentypen gestartet werden kann. Das verhindert, dass ein teurer Satellit nach dem Fehlstart einer Rakete während der Fehlersuche am Boden bleiben muss. Wenn zur Ariane 5 mit einer Nutzlast von etwa 10,5 t (GTO) noch die Falcon Heavy kommt, könnten einige Anbieter die Entwicklung von Satelliten dieser Größenklasse anstreben. Davor wäre die mit 450 Millionen US-Dollar Startkosten überteuerte Delta IV Heavy die einzige Alternative zur Ariane 5 gewesen.

Am ehesten ist die Falcon Heavy aber nicht mit der Ariane 5, sondern mit der ersten Variante der SLS-Rakete vergleichbar. Die Oberstufe der neuen US-Schwerlastrakete ist noch nicht fertig und wird als Übergangslösung durch eine modifizierte Delta-IV-Oberstufe ersetzt, was die Nutzlast mehr als halbiert. Dem Start dieser Rakete zuvorzukommen, dürfte ein Teil der Motivation zur endgültigen Entwicklung der Falcon Heavy gewesen sein - neben dem Potenzial für geheime Militärmissionen sowie dem Transport größerer Nutzlasten zum Mond, Mars und anderen Zielen im Sonnensystem.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Falcon Heavy: Mit David Bowie ins SonnensystemKonkurrenz zur SLS, aber vorerst kein Flug zum Mond 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,19€
  2. für PC, PS4/PS5, Xbox und Switch
  3. 11,99€
  4. 4,99€

M.P. 09. Feb 2018

ÄÄhhh was ist der Zusammenhang mit meinem Posting?

KraftKlotz 08. Feb 2018

Er hat es doch nicht geschafft, hatte die erste Info von dem Stream nach der Landung auf...

Anonymer Nutzer 07. Feb 2018

Nachdem ich mir das gestern dann später nochmal angesehn habe, die Rakete kurz zuvor über...

Pedrass Foch 07. Feb 2018

Neue Radiowellen müssen dann vermutlich erst per Schiff heran gefahren werden? Ok, das...

CubiCux 07. Feb 2018

Das wird dann der nächste Schritt bei SpaceX: Sie lassen zwei Booster vom Boden starten...


Folgen Sie uns
       


Audi E Tron GT Probe gefahren

Der E-Tron GT ist die Oberklasse-Limousine von Audi. Golem.de ist das Elektroauto Probe gefahren.

Audi E Tron GT Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /