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Ein Sonnensegel segelt und ein 1-km-Kabel sind an Bord

Unter den restlichen Missionen befindet sich Lightsail-2, eine von Spendern finanzierte Mission, die den Lichtdruck als Antriebsprinzip im Erdorbit erproben soll. Lightsail-1 flog 2015, wurde aber in einem so niedrigen Orbit ausgesetzt, dass die Luftreibung größer als der Lichtdruck war.

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Das gleiche Prinzip wurde davor schon 2010 von der deutlich komplexeren japanischen Mission Ikaros erprobt, die zusammen mit der Venussonde Akatsuki in einem Sonnenorbit ausgesetzt wurde. Deren Solarsegel war mit Solarzellen zur Stromerzeugung und LCD-Elementen zur Lageregelung ausgestattet. Lightsail-2 startet an Bord von Prox-1, ein Mikrosatellit zur Demonstration von Annäherungsmanövern durch kleine Satelliten. Das Lichtsegel wird erst in einer Woche von Prox-1 ausgesetzt.

Die Mission TEPCE soll ein Kabel mit einer Länge von einem Kilometer zwischen zwei Cubesats aufspannen. Wenn Strom durch das Kabel fließt, baut sich darum ein Magnetfeld auf, das mit dem Erdmagnetfeld interagiert. Die Mission soll das als als zweites mögliches Prinzip für einen Antrieb ohne Treibstoff untersuchen, der allerdings nur innerhalb eines planetaren Magnetfeldes funktioniert.

Die Strahlungsgürtel werden näher untersucht

An Bord einer anderen Mission, dem Orbital Test Bed (OTB), befindet sich unter anderem eine hochgenaue Atomuhr, die für den Einsatz auf Raumsonden getestet werden soll - und sicherlich auch für Militärsatelliten. Sie erspart bei der genauen Abstandsbestimmung eines Raumschiffs im All die Synchronisation der Zeit mit der Erde. Es genügt zur Abstandsbestimmung dann, einfach Funksignale mit genauem Zeitstempel von der jeweiligen Raumsonde auszulesen, statt Signale an die Sonde und anschließend mit einem Verstärker wieder zurückzuschicken.

Nach vielen weiteren Missionen wurden zuletzt die Demonstrations and Science Experiments (DSX) in einem mittelhohen Orbit ausgesetzt, in dem sich die Van-Allen-Strahlungsgürtel befinden. Dabei sollen vor allem die genauen Stahlungsbedingungen in diesem Bereich untersucht und die Auswirkungen der Strahlung auf Hardware getestet werden. Missionen in den Strahlungsgürteln, wo geladene Teilchen mit hoher Energie vom Erdmagnetfeld eingefangen werden, werden wegen der Strahlung derzeit soweit wie möglich vermieden.

Die nächste Falcon Heavy soll erst 2020 fliegen, mit einem Geheimsatelliten des US-Militärs unter der Bezeichnung AFSPC-52.

Nachtrag vom 26. Juni 2019, 11:19 Uhr

Inzwischen hat sich Elon Musk zur Ursache geäußert, der Artikel wurde entsprechend angepasst.

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 SpaceX: Falcon Heavy startet 24 Experimentalsatelliten
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PaBa 28. Jun 2019

Dir scheint das echt wichtig zu sein, sonst hättest Du keine 3 Kommentare dazu verfasst...

Hotohori 25. Jun 2019

Mich stört eher, dass im Text kein Wort dazu geschrieben wurde, dass die Zentralstufe mit...

Frank... 25. Jun 2019

Ich verweise auf das Schiff des Theseus, finde deine Interpretation aber lustig genug...


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