Fakespot: Firefox soll gefälschte Reviews mit KI erkennen

Shoppen in Firefox soll nach der Übernahme von Fakespot sicherer werden. Mozilla baut damit seinen KI-Werkzeugkasten aus.

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Shopping in Firefox soll sicherer werden.
Shopping in Firefox soll sicherer werden. (Bild: Growtika/Unsplash)

Mozilla übernimmt den Entwickler von Fakespot, um mithilfe von KI gefälschte Reviews auf Onlineshopping-Seiten zu erkennen. Das bislang über Mobile-Apps und Browser-Erweiterungen verfügbare Tool soll zukünftig in Firefox integriert werden. Die Kaufsumme teilten beide Unternehmen nicht mit.

"Da Mozilla seine Arbeit im Bereich der ethischen KI und der verantwortungsvollen Werbung weiter ausbaut, ist Fakespot eine natürliche Ergänzung", schreibt Mozillas leitender Produktentwickler Steve Teixeira in einem Blogpost.

Diese Analyse von Fakespot funktioniert nur auf ausgewählten Webseiten, darunter Amazon, Steam und Yelp. Für diese kann Fakespot eine eigene Übersichtsseite erstellen, die als gefälscht erkannte Rezensionen aus einer Produktbewertung herausrechnet und die wichtigsten Aussagen von Nutzerreviews zusammenfasst.

Fakespot bietet das über die eigene Webseite, Mobile-Apps und als Erweiterung für Chrome an. Diese sollen auch zukünftig in allen Webbrowsern und Mobilgeräten funktionieren. Mozilla will aber "in die weitere Verbesserung der Fakespot-Erfahrung für seine vielen engagierten Nutzer investieren." Zukünftig werde es aber auch Funktionen geben, die nur für Nutzer von Firefox verfügbar sind.

"Durch die Erweiterung der Fakespot-Funktionen werden Firefox-Kunden am besten gerüstet sein, um betrügerische Bewertungen zu durchschauen und mit der Gewissheit einzukaufen, dass das, was sie kaufen, hochwertig und authentisch ist", schreibt Teixeira.

Ende letzten Jahr kaufte Mozilla bereits Active Replica, den Entwickler der webbasierten Metaverse-Anwendung Hubs, und Pulse, ein Machine-Learning-Tool. "Das maschinelle Lernen hat sich zu einem leistungsstarken Treiber für die Produkterfahrung entwickelt", schrieb Steve Teixeira damals. "Im besten Fall verhilft es uns allen zu besseren, reichhaltigeren Erfahrungen im Web."

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