Fake News: Keine Google-Werbung für Corona-Verschwörungsmythen

Google ändert die Richtlinien für Werbung und will der Verbreitung von Verschwörungsmythen zur Covid-19-Pandemie den Geldhahn abdrehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Google will noch stärker gegen Verschwörungsmythen vorgehen.
Google will noch stärker gegen Verschwörungsmythen vorgehen. (Bild: Arturo Holmes/Getty Images)

Im kommenden Monat will Google striktere Richtlinien für sein eigenes Werbenetzwerk umsetzen: Dann soll das Schalten von Werbeanzeigen neben Inhalten verhindert werden, die sich gegen wissenschaftliche Erkenntnisse richten und Verschwörungserzählungen zum Coronavirus Sars-Cov-2 und der Covid-19-Pandemie verbreiten. Das berichtet das Magazin CNBC. Das Unternehmen will darüber hinaus auch jene Werbung entfernen, die direkt derartige Inhalte verbreitet.

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Schon jetzt gelten für die Werbung bestimmte Richtlinien, die im direkten Bezug zur Covid-19-Pandemie stehen. So demonetarisiert Google bereits jetzt Inhalte, die Falschbehauptungen in Bezug auf Gesundheitsthemen verbreiten wie etwa von Impfgegnern und von Inhalten, die dazu verleiten könnten, medizinische Behandlungen oder Vorbeugemaßnahme nicht zu nutzen.

Dies soll nun noch stärker ausgeweitet werden auf Inhalte, die dem "maßgeblichen wissenschaftlichen Konsens" widersprechen und zum Beispiel nicht haltbare Behauptungen zum Ursprung des Virus verbreiten. Dazu gehören laut CNBC Mythen wie jene, dass Microsoft-Gründer Bill Gates das Virus erfunden hätte oder auch ein chinesisches Biowaffenlabor.

In Kraft treten sollen die Änderungen am 18. August. Zusätzlich zu einzelnen Inhalten behält sich Google vor, auch ganze Webseiten unabhängig von konkreten Einzelfällen von seiner Werbung auszuschließen, sofern die Webseite mehrfach wiederholt gegen die Richtlinie verstößt. Webseiten, die also mehrheitlich Verschwörungsmythen verbreiten, könnten damit eine sehr wichtige Einkommensquelle verlieren.

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Auch außerhalb seines Werbenetzwerkes versucht Google, gegen Verschwörungserzählungen während der Covid-19-Pandemie vorzugehen. So hat das Unternehmen deshalb etwa bereits Apps aus dem Play Store entfernt.

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User_x 22. Jul 2020

wäre es dann aber lediglich technisch oder doch schin emotional und daraus resultierend...

Sazzabin 21. Jul 2020

Ich habe auf einen Kommentar von Lapje geantwortet und Du bist in die Diskussion um das...

Trollversteher 21. Jul 2020

Exakt so sieht es aus.

Lanski 21. Jul 2020

Du weißt, dass das personalisiert wird? Oder hast du alles abgeschaltet? dann wäre das...

Lanski 21. Jul 2020

Der Unterschied ist, dass Religionsfreiheit in den meisten Grundregeln steht und...



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