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Fairphone-Chef Bas van Abel stellt sich den Fragen von Golem.de.
Fairphone-Chef Bas van Abel stellt sich den Fragen von Golem.de. (Bild: Fairphone)

Fairphone-Projekt kann Einfluss auf Branche haben

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Das Fairphone-Projekt kann einen Beitrag zur Lösung der Weltprobleme leisten. Auf die Mobilbranche werde das Fairphone-Projekt einen merklichen Einfluss haben, glaubt Friedel Huetz-Adams. Er bekomme mittlerweile vermehrt Anfragen von Mobilfunkanbietern, die aufgrund von Kundenwünschen nach dem Fairphone fragen. Auch könne er dank Fairphone mittlerweile den großen Herstellern entgegnen, dass eine sozialverträglichere Produktion sehr wohl möglich ist - wenn das Unternehmen es denn will. Seiner Meinung nach müssten die großen Hersteller jetzt nachziehen.

Das hofft auch van Abel. Er sieht die starke Nachfrage nach dem Fairphone als Zeichen dafür, dass sich Konsumenten ein nachhaltiges und verträglicher produziertes Smartphone wünschen. In Zukunft möchte van Abel weitere konfliktfrei und sozialverträglich erwirtschaftete Metalle verwenden - momentan sind es nur zwei von etwa 30. Auch sieht er das Potenzial, die bisher in der Fabrik von A'Hong begonnenen Verbesserungen auch auf die Zulieferbetriebe in China auszuweiten.

Menschliche Werte vor Profit

Generell strebt van Abel ein System an, in dem menschliche Werte wichtiger sind als Profite. "Unser größtes Problem stellt das aktuelle Wirtschaftssystem dar, in dem viele Unternehmen von der Aussicht auf Profite getrieben werden", erklärt er. Fairphone müsse wachsen, um mehr Einfluss bei den Zulieferern zu haben: Ein Hersteller mit einer Bestellmenge von nur 25.000 Smartphones kann verglichen mit anderen Herstellern kaum Druck auf die Produktion ausüben.

Letztlich ist das Fairphone der Anfang eines ehrgeizigen Projektes, das langfristig nicht weniger plant als die Umwandlung der profitorientierten Smartphone-Herstellung hin zu einer sozialverträglichen, nachhaltigen und fairen Produktion. Dafür stehen Fairphone-Chef Bas van Abel momentan knapp 20 Mitarbeiter zur Verfügung, die unter anderem neue Produktionsstätten suchen, den Rohstoffabbau mit lokalen Hilfsorganisationen planen und mit chinesischen Herstellern verhandeln.

Zunächst geht es van Abel aber darum, eine alternative Produktionsmethode aufzuzeigen. Fairphone würde gern sein nächstes Modell komplett selbst entwickeln und entscheiden, mit welchen Zulieferern zusammengearbeitet wird. Interesse bei möglichen Investoren hat van Abels Team mit dem ersten Fairphone bereits gefunden - eine Crowdfunding-Kampagne sollte dem Firmenchef zufolge nicht noch einmal nötig sein.

 Wie fair ist das Fairphone?

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Moe479 19. Feb 2014

naja dafür, dass es keine sorgen über solche belange geben soll, beschweren sich aber die...

Moe479 16. Feb 2014

die produkte und ihr unrealistischer preis sind nur symptome, wir sind doch so etwas von...

martinboett 13. Feb 2014

ein lobbyist: "hahahahahahahaha"

jack_torrance 13. Feb 2014

Ah ok alles bestens. Easy ;-)

jack_torrance 13. Feb 2014

That's it. Aber jeder einzelne Mensch kann jetzt zeigen, dass er Wert auf bestimmte...



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