Fairphone 4 im Test: Innen modular, außen schickes Smartphone

Das vierte Fairphone sieht kaum aus wie ein modulares Smartphone - aber auch hier lassen sich wieder viele Bauteile leicht tauschen. Die Qualität ist so gut wie nie zuvor.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Einzelteile des Fairphone 4
Die Einzelteile des Fairphone 4 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Mit der vierten Auflage verliert das Fairphone einen Teil seiner Fairphonehaftigkeit. Allerdings nur äußerlich, denn obwohl das Fairphone 4 kaum noch wie ein modulares Smartphone aussieht, hat es nichts an Modularität eingebüßt. Nach wie vor legt der niederländische Hersteller Fairphone Wert auf Nachhaltigkeit und faire Produktion - und wegen des modularen Aufbaus wird es Nutzern auch beim neuen Modell leicht gemacht, fehlerhafte Bauteile zu wechseln.

Inhalt:
  1. Fairphone 4 im Test: Innen modular, außen schickes Smartphone
  2. Bildschirm lässt sich einfach tauschen
  3. Fairphone 4: Verfügbarkeit und Fazit

Neu dazu kommen beim Fairphone 4: eine gute Ausstattung mit 5G-fähigem Qualcomm-Chip und eine 48-Megapixel-Kamera. Das Smartphone ist zudem wieder mit recycelten Materialien und fair gehandelten Rohstoffen in Fabriken mit fairen Arbeitsbedingungen gefertigt. Angesichts des Preises ab 580 Euro und der Qualität überzeugt das Fairphone 4 im Test von Golem.de.

Auf den ersten Blick sieht das Fairphone 4 aus wie ein herkömmliches Smartphone: Der Rahmen ist aus Metall, das Display ist 6,3 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln. Die Rückseite ist aus einem rutschfesten Material gefertigt und schließt nahtlos mit dem Rahmen ab. Anders als beim Fairphone 3 ist nicht ersichtlich, dass sich die Rückseite einfach ablösen lässt. Das Fairphone 4 wirkt wesentlich hochwertiger als sein Vorgänger.

Abnehmbare Rückseite und wechselbarer Akku

Die Rückseite aus recyceltem Kunststoff lässt sich dank einer Kerbe am linken Rand des Smartphones einfach vom Gehäuse lösen. Darunter verbergen sich der wechselbare Akku mit einer Nennladung von 3.905 mAh, die Slots für SIM- und Micro-SD-Karte sowie die Module des Smartphones. Diese enthalten verschiedene Bauteile und erlauben nach der Demontage den Zugang zu weiteren.

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Alle Module, die vom Nutzer ausgebaut werden können, sind mit kleinen Kreuzschlitzschrauben befestigt. Der einzige Teil, der nicht vom Besitzer des Smartphones angerührt werden soll, ist der Bereich mit dem SoC - zum Einsatz kommt Qualcomms Snapdragon 750G, der 5G unterstützt. Dieses Modul ist mit Torx-Schrauben befestigt.

Das untere Modul beherbergt das Mikrofon und den Lautsprecher. Entfernen wir es, können wir zudem den USB-C-Anschluss entfernen, der über ein Kabel mit Steckverbindung mit der Hauptplatine des Rahmens verbunden ist. Das Fairphone 4 ist für eine Nutzung von mehreren Jahren ausgelegt, der Hersteller gibt sogar eine fünfjährige Garantie - da ist es sinnvoll, auch die Ladebuchse austauschbar zu machen.

Fairphone 3+ Dual-SIM 4GB/64GB Black Android 10.0 Smartphone, FP3+, Schwarz

Im oberen Modul ist die Hauptkamera verbaut. Ist diese beschädigt, können Nutzer sie wie bereits beim Fairphone 3 einfach austauschen. Außerdem können wir die Frontkamera ausbauen, ebenso den oberen Lautsprecher. Auch diese beiden Bauteile sind über Kabel mit Steckverbindungen verbaut, was den Ausbau sehr einfach macht.

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Bildschirm lässt sich einfach tauschen 
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grmpf 12. Okt 2021

Eine beworbene IP Klassifizierung ist eine zugesicherte Eigenschaft des Produktes und...

xPandamon 04. Okt 2021

Der Preis wäre ja nicht mal so wild wenn man dafür ein ansprechend designtes Gerät mit...

xPandamon 04. Okt 2021

Glaub ich kaum. So ein Design wird schon seit Jahren nicht mehr benutzt, höchstens in...

TrollNo1 04. Okt 2021

Was fahrt ihr denn für Autos? Mein inzwischen über 10 Jahre alter Nissan Micra hat sowohl...



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