Qualcomm-SoC und Android 9

Von der Ausstattung her ist das Fairphone 3 ein Smartphone, das im Mittelklassesegment des Marktes liegt. Das LC-Display hat eine Größe von 5,7 Zoll und eine Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln. Das ergibt eine Pixeldichte von 427 ppi, Bildschirminhalte werden entsprechend scharf dargestellt. Die Farben sind dezent, insgesamt hat das Display eine eher kühlere Farbtemperatur. Diese lässt sich in den Einstellungen nicht ändern.

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Der Rahmen um den Bildschirm ist - verglichen mit anderen aktuellen Smartphones - verhältnismäßig breit. Auch ober- und unterhalb des Displays befinden sich breite, schwarze Balken. Die ließ sich möglicherweise aus Kosten- wie auch aus Praktikabilitätsgründen nicht anders realisieren. Der Bildschirm muss schließlich sowohl einfach auszubauen als auch zu vertretbaren Kosten nachzubestellen sein. Ein Smartphone, das sich einfach reparieren lässt, dessen Bauteile aber teuer sind, dürfte letztlich nicht viel zur Nachhaltigkeit beitragen.

Prozessorausstattung

Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon-632-SoC mit acht Kryo-250-Kernen und einer maximalen Taktrate von 1,8 GHz. Im Geekbench-Test erreicht das Fairphone 3 bei uns einen Single-Wert von 1.248 Zählern. Zum Vergleich: Das Pixel 3a schafft 1.636 Punkte, ein Oberklasse-Smartphone wie das Galaxy Note 10+ kommt auf 4.534 Zähler. Mit einem derartigen Gerät kann und will Fairphone allerdings wohl auch nicht mithalten. Zusammen mit 4 GByte Arbeitsspeicher läuft das Fairphone 3 flüssig, auch anspruchsvollere Apps laufen auf dem Gerät - solange es sich nicht um grafisch sehr intensive Anwendungen handelt.

  • Die Kamera des Fairphone 3 macht anständige Fotos, die qualitativ besser als die des Vorgängermodells sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Allerdings kann die Kamera nicht mit der Konkurrenz mithalten: In dieser Situation bringt die manuell zugeschaltete HDR-Funktion beispielsweise nicht die erwartete ausgeglichene Belichtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch in dieser Situation wirkt das Bild viel zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf diesem Bild ist der Vordergrund zu dunkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 hat einen 5,7 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Fairphone 3 ist transparent, so dass das Innenleben erkennbar ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 wird über einen USB-C-Anschluss geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotz des etwas breiten Rahmens um das Display liegt das Fairphone 3 gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Interessant ist das Fairphone 3 nicht nur wegen seiner nachhaltigeren und faireren Produktion, sondern auch wegen der einfachen Reparierbarkeit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Fairphone 3 lässt sich fast komplett auseinandernehmen. So lassen sich die wichtigsten Komponenten einfach reparieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Oben das Modul mit der 12-Megapixel-Hauptkamera, darunter das Modul mit der Frontkamera und dem Lautsprecher für Telefonie. Rechts das Lautsprechermodul, ganz unten das Modul mit dem Vibrationsmotor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht ausgebauen können Nutzer unter anderem das SoC, das im Alltag aber wohl auch nicht kaputt gehen dürfte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Kamera des Fairphone 3 macht anständige Fotos, die qualitativ besser als die des Vorgängermodells sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Beim Fairphone 2 war das zum Start des Smartphones verbaute Kameramodul einer der Schwachpunkte des Gerätes. Beim Fairphone 3 hat der Hersteller die Kamera verbessert: Auf der Rückseite ist ein 12-Megapixel-Sensor mit einem Weitwinkelobjektiv verbaut, die Fotos sind gut. Bei stärkerer Vergrößerung erkennen wir allerdings eine Artefaktbildung, zudem ist die Belichtung nicht so ausgewogen wie etwa bei der Kamera des Pixel 3a, die ebenfalls nur ein Objektiv verwendet. Den Einfluss des HDR-Modus können wir nur erraten, Spielereien wie eine KI-Erkennung hat das Fairphone 3 nicht. Insgesamt betrachtet macht das Smartphone ordentliche Bilder, die jedoch schlechter als bei vielen Konkurrenzmodellen sind - aber besser als beim Vorgängermodell.

Display5,7 Zoll, 2.160 x 1.080 Pixel
Hauptkamera12 Megapixel Dual Pixel
Frontkamera8 Megapixel
ChipsatzQualcomm Snapdragon 632
Speicher4 GByte RAM, 64 GByte Flash-Speicher, Steckplatz für Speicherkarten bis 256 GByte
NetzwerkLTE, WLAN 802.11ac, Bluetooth 5, NFC, GPS
Maße158 x 71,8 x 9,89 mm
Gewicht187 Gramm
Akku3.000 mAh Wechselakku, Quick Charge 3.0, nicht drahtlos ladbar
BetriebssystemAndroid 9.0 ohne sichtbare Anpassungen
BesonderheitenNahezu komplett auseinanderzunehmen, leicht zu reparieren, fairere und nachhaltigere Produktion
Fairphone 3 - Spezifikationen
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    6.–8. Dezember 2021, Virtuell
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    10.–14. Januar 2022, Virtuell
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Unterhalb der Kamera in der oberen Mitte der Rückseite ist ein Fingerabdrucksensor verbaut, der in unserem Test zuverlässig funktioniert. Allerdings finden wir die Position etwas zu hoch: Wir müssen unsere gewohnte Handhaltung etwas ändern, um den Sensor zu erreichen. Das war möglicherweise aufgrund der Platzierung des 3.000-mAh-Akkus nicht anders zu lösen. Dieser ist einfach entnehmbar und lässt sich dank Quickcharge 3.0 schnellladen. Drahtlos können Nutzer das Fairphone 3 nicht aufladen. In unserem Test kommen wir mit dem Smartphone problemlos über den Tag.

Software und Akku

Ausgeliefert wird das Fairphone 3 mit Android 9, das der Hersteller unangetastet lässt. Wer sich das Fairphone 3 kauft, bekommt keine Bloatware oder andere vorinstallierte Software, sondern ein pures Android mit den Google-Apps. Das ist löblich und lässt auf zügigere Updates hoffen, als es mitunter in der Vergangenheit bei Fairphone üblich war.

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 Einfach auseinanderzunehmen, einfach zu reparierenVerfügbarkeit und Fazit 
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motzerator 12. Sep 2019

1. Das modulare Konzept gefällt mir sehr gut. Dafür bin ich auch gerne bereit, etwas mehr...

Osterschlumpf 11. Sep 2019

Es ist eine sehr gute Idee, leider haben sie in 1 Punkte total versagt. Sie bauen einfach...

cpt.dirk 09. Sep 2019

Um das Basebandmodul und dessen OS Firmware es ja. Im Rahmen eines Crowdfundings könnte...

FreiGeistler 07. Sep 2019

Oder alternativ die Anforderungen auf ein vernünftiges Mass reduzieren ;-) Ach ne, das...

leistungsträger 04. Sep 2019

Sorry, aber ich finde das Ding wirklich potthässlich. Dazu ist da Technik verbaut, der...



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