• IT-Karriere:
  • Services:

Fairphone 2 im Test: Fairer, phoniger und noch dazu modular

Das Fairphone soll nicht nur gut fürs Gewissen, sondern auch gut zu benutzen sein. Das ist im zweiten Versuch nun besser gelungen. Was uns besonders gefällt: Das Smartphone ist modular, ohne sich so anzufühlen.

Artikel von veröffentlicht am
Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern
Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Es sieht ganz anders aus als der Vorgänger, nutzt andere Technik und ist noch nachhaltiger gefertigt: Mit dem Fairphone 2 will das gleichnamige niederländische Startup nicht nur seinem Ziel näherkommen, mit einem fair produzierten Smartphone den Markt zu verändern. Damit das gelingt, muss auch das Gerät selbst Kunden überzeugen können, und das soll es unter anderem mit mehr Leistung und seinem modularen Aufbau.

Das Design des Fairphone 2 hat das Startup komplett selbst entwickelt, was zu größeren Freiheiten bei der Wahl des Fertigers sowie der Zulieferer und deren Lieferkette führt. Das Gerät ist im Resultat leistungsfähiger als sein Vorgänger, aufgrund der modularen Bauform zudem nachhaltiger sowie dank der besser kontrollierten Lieferkette und Arbeitsbedingungen fairer. Allerdings ist auch das neue Modell kein komplett faires Smartphone im Sinne von: absolut konfliktfrei und in allen Stufen unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt. Die Fairphone-Macher gehen bei ihren Bemühungen um Transparenz und bessere Arbeitsbedingungen jedoch weiter als viele andere Hersteller.

  • Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hülle des Fairphone 2 schützt das Smartphone vor Stürzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einige der Hüllen sind halbtransparent, wodurch die Einzelteile im Inneren gut erkennbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku des Fairphone 2 ist leicht wechselbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display kann nach dem Lösen der beiden blauen Clips abgenommen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptplatine des Fairphone 2 beinhaltet drei ausbaubare Module. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die drei Module enthalten die wichtigsten Verschleißteile, die im Falle eines Defektes ausgetauscht werden können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptrahmen des Fairphone 2 ohne alle Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul enthält zusätzlich die Kopfhörerbuchse und den Telefonlautsprecher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul enthält noch den USB-Anschluss und die Vibrationseinheit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul von der Rückseite (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Privacy-Impact-Meldung der auf dem Fairphone 2 installierten Android-Version. In diesem Fall greift die App nicht auf Persönlichkeitsrechte zurück. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer können sich die Privacy-Impact-Informationen im Detail anschauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Facebook etwa erreicht nur eine mittlere Einstufung beim Privacy Impact. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier lassen sich Details betrachten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Detailpunkte können nochmals für nähere Information geöffnet werden. (Screenshot: Golem.de)
Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Nach dem Hands on des zweiten Prototyps haben wir uns jetzt angesehen, wie sich das finale Gerät im Alltag bewährt. Besonderes Augenmerk gilt der Software: Das Android-System wurde wie beim ersten Modell etwas angepasst. Das bringt einige Vorteile für den Nutzer, allerdings haben wir es bei unserem Test mit einem mysteriösen Displayflackern zu tun gehabt.

Das erste modulare Smartphone auf dem Markt

Das Fairphone 2 hat keine Ähnlichkeit mit dem ersten Modell. Nicht nur ist das Display und damit das gesamte Smartphone merklich größer - das komplette Design und der Aufbau des Gerätes sind anders. Das Gerät hat kein Gehäuse, wie es die meisten anderen Smartphones auf dem Markt haben: Der Kern steckt in einer Kunststoffhülle, die einer Schutzhülle für Smartphones ähnelt. Und durch den modularen Aufbau können Nutzer das Display sowie drei Module mit den wichtigsten Verschleißteilen unkompliziert austauschen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Die eingebaute Hülle schützt vor Stürzen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 6,99€
  2. gratis (bis 02. April, 17 Uhr)
  3. 49,99€
  4. (-15%) 42,49€

diaballo 11. Jan 2016

Dann wäre es aber definitiv nicht mehr fair...

Subsessor 23. Dez 2015

Konnte dem Artikel nicht entnehmen, ob es die Möglichkeit geben wird, das Fairphone per...

sav 21. Dez 2015

"Dass Fairphone kein festes Gehäuse zum Aufschrauben gewählt hat, liegt - außer am Sto...

Bleistiftspitze 21. Dez 2015

Im Prinzip das was sich die Masse der Bevölkerung darunter vorstellt. Das entspricht in...

Spaghetticode 18. Dez 2015

Es gibt eine Preisliste der Module. Jedoch kosten alle Module zusammen auch 535 Euro...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Fold angesehen (CES 2020)

Das Tablet mit faltbarem Display läuft mit Windows 10X und soll Mitte 2020 in den Handel kommen.

Lenovo Thinkpad X1 Fold angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Resident Evil 3 im Test: Geht-so-gruselige Action in Raccoon City
Resident Evil 3 im Test
Geht-so-gruselige Action in Raccoon City

Die Neuauflage des Klassikers Resident Evil 3 hat eine schicke Grafik, eine interessante Handlung - und sehr viel Action.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Das wohl peinlichste Milchgesicht der Videospielgeschichte
  2. Horror Capcom stellt neue Version von Resident Evil 3 vor

Raumfahrt: Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder
Raumfahrt
Zombie-Satellit von 1967 sendet wieder

Golem.de geht auf Zeitreise, nachdem der Satellit LES-5 aus den Zeiten des Vietnamkriegs wieder Funksignale aus dem All sendet.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Internetnutzung Russische Rakete bringt 34 Oneweb-Satelliten ins All
  2. SpaceMobile Vodafone investiert in Satellitennetz für LTE und 5G
  3. Vernetzes Fahren Autokonzern Geely baut Satelliten für eigene Konstellation

IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Container, DevOps, Agilität Runter von der Insel!
  2. Generationenübergreifend arbeiten Bloß nicht streiten
  3. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!

    •  /