Verfügbarkeit und Fazit

Das Fairphone 2 kostet im Onlineshop des Herstellers 530 Euro. Wer jetzt bestellt, soll sein Smartphone im Januar 2016 geliefert bekommen. Besteller der ersten Charge bekommen ihr Gerät noch im Dezember 2015.

  • Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hülle des Fairphone 2 schützt das Smartphone vor Stürzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einige der Hüllen sind halbtransparent, wodurch die Einzelteile im Inneren gut erkennbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku des Fairphone 2 ist leicht wechselbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display kann nach dem Lösen der beiden blauen Clips abgenommen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptplatine des Fairphone 2 beinhaltet drei ausbaubare Module. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die drei Module enthalten die wichtigsten Verschleißteile, die im Falle eines Defektes ausgetauscht werden können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptrahmen des Fairphone 2 ohne alle Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul enthält zusätzlich die Kopfhörerbuchse und den Telefonlautsprecher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul enthält noch den USB-Anschluss und die Vibrationseinheit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul von der Rückseite (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Privacy-Impact-Meldung der auf dem Fairphone 2 installierten Android-Version. In diesem Fall greift die App nicht auf Persönlichkeitsrechte zurück. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer können sich die Privacy-Impact-Informationen im Detail anschauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Facebook etwa erreicht nur eine mittlere Einstufung beim Privacy Impact. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier lassen sich Details betrachten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Detailpunkte können nochmals für nähere Information geöffnet werden. (Screenshot: Golem.de)
Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Fazit

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Das Fairphone 2 ist ein guter zweiter Versuch, mit einem fairer und nachhaltiger produzierten Smartphone den Markt zu verändern. Anders als beim ersten Modell haben die Fairphone-Macher für den Nachfolger ein eigenes Design entwickelt, das das Fairphone 2 zum ersten kommerziell verfügbaren modularen Smartphone macht.

Dadurch ist das Smartphone sehr leicht auseinanderzunehmen. Anders als bei bisherigen Prototypen von Googles modularem Smartphone Project Ara hat der Nutzer aber überhaupt nicht das Gefühl, ein modulares Gerät zu verwenden. Dank der fest verschraubten Teile sowie der Hülle fühlt sich das Gerät wie ein normales Smartphone an, das in einer Hülle steckt.

Dass sich die Hülle nicht so hochwertig anfühlt wie ein Metallgehäuse, können wir bei erwarteten Reparaturkosten von ungefähr 30 Euro pro Modul beziehungsweise 85 Euro für den Bildschirm akzeptieren. Der einzige störende Punkt beim modularen Aufbau ist für uns die Kamera: Mit 8 Megapixeln bietet sie eine eher enttäuschende Bildqualität. Hier hätten wir ein besseres 13-Megapixel-Modul besser gefunden.

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Die installierte Android-Version hat Fairphone um eine Wischgeste mit der App-Leiste erweitert. Das ist für neue Nutzer gewöhnungsbedürftig, nach kurzer Zeit empfinden wir die Funktion aber als praktisch. Ebenfalls gut gefällt uns die Privacy-Impact-Funktion, die vor zu persönlichen Rechten einer App warnt. Das bei unserem Testgerät auftretende Flackern ist Fairphone bekannt, es soll im nächsten Update des Betriebssystems behoben werden.

Das Fairphone 2 kostet mit 530 Euro deutlich mehr als andere Smartphones mit vergleichbarer Ausstattung, wie etwa das ZUK Z1 oder das Oneplus X, das bereits für 270 Euro erhältlich ist. Beim Fairphone 2 bezahlen Käufer aber nicht nur das Gerät, sondern auch die Bemühungen bei dessen Produktion. Fairphone hat die Wertschöpfungskette konfliktfreier Materialien beim Fairphone 2 erweitert, auch die Bemühungen um bessere Arbeitsbedingungen werden weiterverfolgt.

Das hat seinen Preis. Aber auch für Nutzer, die vielleicht nicht unbedingt aus Überzeugungsgründen zum Fairphone-Kunden werden, ist das Fairphone 2 interessant: Eine einfachere und preiswertere Möglichkeit, kaputte Displays und andere Elemente zu reparieren, gibt es aktuell nicht.

Nachtrag vom 16. Dezember 2015, 11:48 Uhr

Fairphone hat uns mittlerweile auf Nachfrage erklärt, dass das Bildschirmflackern ein bekanntes Problem ist. Beim nächsten Update soll der Fehler behoben werden, erwartet wird die Aktualisierung Anfang 2016. Wir haben den Text entsprechend angepasst.

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diaballo 11. Jan 2016

Dann wäre es aber definitiv nicht mehr fair...

Subsessor 23. Dez 2015

Konnte dem Artikel nicht entnehmen, ob es die Möglichkeit geben wird, das Fairphone per...

sav 21. Dez 2015

"Dass Fairphone kein festes Gehäuse zum Aufschrauben gewählt hat, liegt - außer am Sto...

Bleistiftspitze 21. Dez 2015

Im Prinzip das was sich die Masse der Bevölkerung darunter vorstellt. Das entspricht in...

Spaghetticode 18. Dez 2015

Es gibt eine Preisliste der Module. Jedoch kosten alle Module zusammen auch 535 Euro...



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