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Eigene Android-Version mit Zusatzfunktionen

Das von Fairphone angepasste Android gefällt uns gut: Auf den ersten Blick wirkt es wie ein pures Android 5.1, nach kurzer Zeit fällt allerdings auf, dass der App-Dock fehlt, also die Leiste mit häufig verwendeten Apps sowie der Schaltfläche für die App-Übersicht. Wie beim ersten Fairphone erreicht der Nutzer diese Leiste mit einem Wisch von rechts oder links in den Bildschirm hinein. Das erfordert nur eine kurze Umgewöhnungszeit.

  • Das Fairphone 2 mit zwei Wechselcovern (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hülle des Fairphone 2 schützt das Smartphone vor Stürzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Einige der Hüllen sind halbtransparent, wodurch die Einzelteile im Inneren gut erkennbar sind. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Akku des Fairphone 2 ist leicht wechselbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display kann nach dem Lösen der beiden blauen Clips abgenommen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptplatine des Fairphone 2 beinhaltet drei ausbaubare Module. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die drei Module enthalten die wichtigsten Verschleißteile, die im Falle eines Defektes ausgetauscht werden können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Hauptrahmen des Fairphone 2 ohne alle Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Frontkameramodul enthält zusätzlich die Kopfhörerbuchse und den Telefonlautsprecher. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mikrofonmodul enthält noch den USB-Anschluss und die Vibrationseinheit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul des Fairphone 2 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Hauptkameramodul von der Rückseite (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Privacy-Impact-Meldung der auf dem Fairphone 2 installierten Android-Version. In diesem Fall greift die App nicht auf Persönlichkeitsrechte zurück. (Screenshot: Golem.de)
  • Nutzer können sich die Privacy-Impact-Informationen im Detail anschauen. (Screenshot: Golem.de)
  • Facebook etwa erreicht nur eine mittlere Einstufung beim Privacy Impact. (Screenshot: Golem.de)
  • Auch hier lassen sich Details betrachten. (Screenshot: Golem.de)
  • Die einzelnen Detailpunkte können nochmals für nähere Information geöffnet werden. (Screenshot: Golem.de)
Der Hauptrahmen des Fairphone 2 ohne alle Module (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Standardmäßig ist auf einer Seite des Startbildschirms zudem ein Widget platziert, das die zuletzt- und die meistgenutzten Apps anzeigt. In den meisten Fällen genügt ein Blick auf diese Seite, um die hauptsächlich verwendeten Anwendungen zu finden - natürlich können wie bei Android üblich auch weiterhin einfach App-Verknüpfungen auf dem Startbildschirm abgelegt werden.

Privacy Impact warnt vor zu persönlichen Zugriffen

Nutzer des Fairphone 2 können Apps keine Rechte entziehen, wie es etwa unter Android 6.0 möglich ist. Die Fairphone-Macher haben aber einen Warnmechanismus eingebaut: Jedes Mal, wenn wir eine App zum ersten Mal starten, gibt uns das System einen Hinweis zum "Privacy Impact". Hier wird aufgeschlüsselt, über welche Rechte die App verfügt, und wie dies in Bezug auf die Privatsphäre einzuschätzen ist.

So erhält etwa die Benchmark-Anwendung Geekbench 3 eine niedrige Einstufung, was geringen Auswirkungen auf die Privatsphäre entspricht. Bei Facebook hingegen wird der Privacy Impact mit "mittel" eingestuft, was unter anderem an den GPS-Abfragen und dem Zugriff auf weitere persönliche Daten liegt. Jeder einzelne Punkt kann angeklickt werden, anschließend wird der Rechtezugriff erklärt. Anhand der Privacy-Impact-Einschätzung kann der Nutzer immer entscheiden, die App doch nicht auszuführen. Gleichzeitig lässt sich einstellen, ob die App dem Nutzer Benachrichtigungen schicken darf oder nicht. Diese Einstellung lässt sich später auch noch in einem Benachrichtigungsmanager verwalten.

Mit der Updater-App können Nutzer ihr Fairphone 2 auf das aktuelle Betriebssystem aktualisieren. Anders als im Standard-Update-Menüpunkt von Android gibt es beim Fairphone 2 noch einen Fortgeschrittenen-Modus. Hier stehen aktuell zwar nur die Fairphone-Android-ROMs zur Verfügung, der Hersteller hat aber bereits eine Sailfish-OS-Version angekündigt.

Die Akkulaufzeit ist durchschnittlich

Der leicht wechselbare Akku des Fairphone 2 hat eine Nennladung von 2.420 mAh. Einen Full-HD-Film konnten wir fünf Stunden lang anschauen - ein nur durchschnittlicher Wert. Bei alltäglicher Nutzung hält der Akku locker einen Tag lang durch.

 Gute Ausstattung auf dem Niveau von 2014Verfügbarkeit und Fazit 
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diaballo 11. Jan 2016

Dann wäre es aber definitiv nicht mehr fair...

Subsessor 23. Dez 2015

Konnte dem Artikel nicht entnehmen, ob es die Möglichkeit geben wird, das Fairphone per...

sav 21. Dez 2015

"Dass Fairphone kein festes Gehäuse zum Aufschrauben gewählt hat, liegt - außer am Sto...

Bleistiftspitze 21. Dez 2015

Im Prinzip das was sich die Masse der Bevölkerung darunter vorstellt. Das entspricht in...

Spaghetticode 18. Dez 2015

Es gibt eine Preisliste der Module. Jedoch kosten alle Module zusammen auch 535 Euro...


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