Abo
  • Services:
Anzeige
Das neue Fairphone 2 kann leicht in seine Einzelteile zerlegt werden.
Das neue Fairphone 2 kann leicht in seine Einzelteile zerlegt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Leistungsfähige und solide Hardware

Mit dem Snapdragon 801 und 2 GByte Arbeitsspeicher sowie 32 GByte Flash-Speicher plus Micro-SD-Karten-Slot dürfte das Fairphone 2 für längere Zeit eine solide Leistung bringen. Der Snapdragon 801 ist sicherlich nicht mehr das neueste SoC - für die Fairphone-Macher aber ein guter Kompromiss aus Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und einem akzeptablen Preis.

  • Das auseinandergenommene Fairphone 2 (Bild: Fairphone)
  • Das Fairphone 2 in einer Explosionszeichnung. Die vom Nutzer entfernbaren Module sind an den blauen Markierungen der Schraublöcher erkennbar. (Bild: Fairphone)
  • Um die drei Module im Inneren des Fairphone 2 auszubauen, benötigt man einen Torx-Schraubendreher. (Bild: Daria Koreniushkina/Fairphone)
  • Das ausgebaute Hauptkamera-Modul; gut erkennbar links im Bild die Pogo-Pins, über die das Modul die Verbindung zum Smartphone herstellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Grundgerüst des Fairphone 2 mit ausgebautem Hauptkamera-Modul. Am oberen Rand ist ein weiteres Modul erkennbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Um das Display zu entfernen, müssen die beiden blauen Schieber nach innen geschoben werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Fairphone 2 mit abgenommener Rückseite und entnommenem Akku (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Um die drei Module im Inneren des Fairphone 2 auszubauen, benötigt man einen Torx-Schraubendreher. (Bild: Daria Koreniushkina/Fairphone)

Auch die restliche Hardware ist besser als die des ersten Fairphones: WLAN wird nach 802.11ac unterstützt, zudem beherrscht das Fairphone 2 LTE. Bluetooth läuft in der Version 4.0, ein GPS-Empfänger ist eingebaut. NFC oder drahtloses Laden unterstützt das Fairphone 2 nicht, der Hersteller hat sich aber eine Hintertür offen gehalten: Neben dem Akkufach befinden sich zwei Pins, über die beispielsweise in speziellen Hüllen angebracht Zusatzfunktionen an das Smartphone angeschlossen werden können. Eine Hülle mit NFC- oder Qi-Unterstützung wäre hier denkbar.

Anzeige

Höherer Preis aufgrund Eigendesigns und besserer Hardware

Die verbesserten Hardwarespezifikationen sowie die modulare Bauweise resultieren in einem höheren Preis: Das Fairphone 2 kostet 530 Euro, das erste Fairphone kostete am Ende des Verkaufszyklus hingegen nur 310 Euro. Das Fairphone-Team will bald eine Kostenaufstellung veröffentlichen, wie es sie auch schon beim ersten Modell gegeben hat. Dann können Interessenten sehen, welcher Teil des Kaufpreises für welche Zwecke verwendet wird.

Uns erklärte Fairphone den höheren Preis unter anderem mit dem Umstand, dass das neue Modell eine komplette Eigenentwicklung ist und zudem nur in verhältnismäßig kleinen Margen produziert wird. Außerdem sind der Bezug nachhaltiger Rohstoffe sowie eine sozialverträgliche Herstellung des Smartphones natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden. Zusammen mit den gestiegenen Kosten der Bauteile ließ sich das neue Fairphone nicht zum gleichen Verkaufspreis realisieren wie das alte.

Diese Erklärung ist einleuchtend - der Preis könnte aber durchaus eine Hemmschwelle für manchen Interessenten darstellen. Ein Preis unter 350 Euro ist für viele eher realisierbar als einer über 500 Euro. Zudem dürfte bei dem neuen Preis die Chance etwas geringer sein, dass sich unschlüssige Interessenten doch zum Kauf eines Fairphone 2 entscheiden.

Insgesamt sind 100.000 Geräte pro Jahr geplant

Allerdings ist fraglich, inwieweit Fairphone überhaupt auf "Wackelkandidaten" unter den Käufern angewiesen ist: Die erste Charge, die im November 2015 an die Vorbesteller ausgeliefert werden soll, beträgt lediglich 15.000 Geräte - also nicht gerade viel. Die nächsten Käufer müssen dann bis Dezember warten. Insgesamt plant Fairphone, von seinem neuen Modell jährlich 100.000 Geräte verkaufen zu können. Das wären doppelt so viele wie vom gesamten ersten Fairphone. Nur zum Vergleich: Im vierten Quartal 2014 haben Apple und Samsung Marktanalysten zufolge jeweils zwischen 73 und 75 Millionen Smartphones verkauft.

 Keine reichhaltige Auswahl an Modulen geplantFazit 

eye home zur Startseite
mnementh 09. Aug 2015

Klar interessiert es keine relevante Menge. Das dies nichts bewegt ist aber Unsinn. Wenn...

EQuatschBob 07. Aug 2015

Das Ding ist ja gigantisch. Fast 2cm länger und über 1cm breiter als mein derzeitiges...

EQuatschBob 07. Aug 2015

Ja, genau, es geht (hauptsächlich) um die Treiber. Und da hat Fairphone beim ersten...

katzenpisse 07. Aug 2015

Dann ja. Meinen Ansprüchen würde das 1er aber z.B. nicht mehr genügen, das 2er aber...

Labbm 07. Aug 2015

Also wie gesagt, ich hatte inzwischen schon viele tablets und Smartphones auseinander...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Qimia GmbH, Köln
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. ADWEKO Consulting GmbH, deutschlandweit


Anzeige
Top-Angebote
  1. 399,99€
  2. 1899,00€

Folgen Sie uns
       


  1. KI

    Musk und andere fordern Verbot von autonomen Kampfrobotern

  2. Playerunknown's Battlegrounds

    Bluehole über Camper, das Wetter und die schussfeste Pfanne

  3. Vega 64 Strix ausprobiert

    Asus' Radeon macht fast alles besser

  4. Online-Tracking

    Händler können Bitcoin-Anonymität zerstören

  5. ANS-Coding

    Google will Patent auf freies Kodierverfahren

  6. Apple

    Aufregung um iPhone-Passcode-Entsperrbox

  7. Coffee Lake

    Intels 6C-Prozessoren erfordern neue Boards

  8. Square Enix

    Nvidia möbelt Final Fantasy 15 für Windows-PC auf

  9. Spionage

    FBI legt US-Unternehmen Kaspersky-Verzicht nahe

  10. Gebärdensprache

    Lautlos in der IT-Welt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
LG 34UC89G im Test: Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
LG 34UC89G im Test
Wenn G-Sync und 166 Hertz nicht genug sind
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  3. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel

C64-Umbau mit dem Raspberry Pi: Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende
C64-Umbau mit dem Raspberry Pi
Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  2. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  3. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten

  1. Re: 320 km EPA was für ein Trauerspiel

    ChMu | 19:42

  2. Re: Neues Board?

    ArcherV | 19:41

  3. Re: Wird man die in Synologies finden?

    coolbit | 19:41

  4. Unglaublich naiv

    Perma-Sonne | 19:40

  5. Re: naming der sockel

    derats | 19:36


  1. 18:40

  2. 18:25

  3. 17:52

  4. 17:30

  5. 15:33

  6. 15:07

  7. 14:52

  8. 14:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel