Faires Smartphone: Neue Details zum kommenden Fairphone 2

Das nächste Fairphone wird nicht mehr mit einem Prozessor von Mediatek laufen. Die Zusammenarbeit beim ersten Modell war so problematisch, dass sich die Macher gezielt einen anderen Prozessorhersteller ausgesucht haben: Qualcomm.

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Frühes Design-Konzept für das Fairphone 2
Frühes Design-Konzept für das Fairphone 2 (Bild: Fairphone)

Das kommende Fairphone 2 werde mit einem Prozessor von Qualcomm ausgestattet sein, erklärte der Fairphone-Hersteller in einem Blog-Beitrag. Mit dem neuen Modell will der Hersteller sein selbst gestecktes Ziel noch besser umsetzen: Ein nachhaltig produziertes Smartphone, das sich leicht reparieren lässt und noch möglichst lange mit aktuellen Firmware-Updates versorgt wird, damit es nicht so schnell ausgemustert wird.

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Nach Angaben von Fairphone-CTO Olivier Hebert hat sich der Hersteller bewusst gegen Mediatek und für Qualcomm entschieden, unter anderem weil sich der neue Prozessor-Partner mit seiner Beteiligung am Code Aurora Forum für eine große Transparenz stark gemacht hat. Zudem wird der Qualcomm-Prozessor die Anforderungen erfüllen, die das Fairphone 2 vorgibt. Welcher Qualcomm-Prozessor im neuen Fairphone 2 verwendet wird, ist noch nicht bekannt.

Probleme mit Mediatek

Beim ersten Fairphone zeigte sich, dass Mediatek als Prozessorhersteller kein passender Partner für Geräte ist, die möglichst lange verwendet werden sollen. Denn Mediatek gibt nur so viel Code frei, wie das Unternehmen unbedingt muss. Dadurch wird die Erstellung von Custom ROMs oder anderen alternativen Betriebssystemen für das Fairphone erschwert.

Das Fairphone läuft noch mit Android 4.2.2 alias Jelly Bean. Es wird kein reguläres Update auf neuere Android-Versionen geben. Das wäre zwar prinzipiell möglich, weil der Herstellerpartner Guohong mit Mediatek daran arbeiten könnte, aber der Aufwand würde sich nicht rentieren, weil das Fairphone-Unternehmen nur relativ kleine Stückzahlen abnimmt.

Fairphone 2 mit LTE-Technik

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Das soll mit Qualcomm beim nächsten Fairphone besser werden. Zur technischen Ausstattung ist noch nicht viel bekannt, wenig überraschend soll es mit LTE-Unterstützung ausgeliefert werden. Zudem soll sich das neue Modell gut und ohne großen Aufwand reparieren lassen.

Für das Fairphone 2 wurde ein neuer Fertigungspartner ausgewählt, das chinesische Unternehmen Hi-P. Es betreibt Fabriken in Shanghai und Suzhou und in Singapur ein Design-Center. Für das Gerätedesign und die Gestaltung der Bedienoberfläche kooperiert Fairphone mit den Beratungsfirmen Seymourpowell und Hu-Do.

Neues Fairphone kommt im Herbst

Das Fairphone 2 soll im Herbst 2015 auf den Markt kommen und zunächst nur in Europa verkauft werden. Für kommendes Jahr ist eine Ausweitung auf andere Länder und Regionen geplant.

Das Fairphone wird weitgehend zu fairen Bedingungen hergestellt, soll also vor allem so weit wie möglich auf sogenannte Blutmetalle verzichten. Fast alle der im Fairphone verarbeiteten Rohstoffe stammen aus Minen, deren Erträge nachweislich nicht aus konfliktbelasteten Gegenden kommen. Das Projekt setzt damit auf Nachhaltigkeit sowie eine sozial- und umweltverträgliche Herstellung - Fair Trade für Smartphones.

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