Abo
  • Services:

Faire Produktion: Apple will verstärkt konfliktfreie Rohstoffe nutzen

Auch Apple bemüht sich, seine Produkte ethisch und ökologisch verträglich herzustellen: In einem Bericht erklärt das Unternehmen, dass seine verwendeten Tantalquellen bereits konfliktfrei seien. Auch bei den Arbeitsbedingungen in den Fabriken seien Fortschritte erzielt worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple hat einen Bericht zur Nachhaltigkeit und den sozialen sowie ökologischen Komponenten seiner Fertigung veröffentlicht.
Apple hat einen Bericht zur Nachhaltigkeit und den sozialen sowie ökologischen Komponenten seiner Fertigung veröffentlicht. (Bild: Taylor Hill/Getty Images)

Apple hat in einem Bericht seine Bereitschaft bekräftigt, auch künftig Materialien wie Tantal, Wolfram, Zinn und Gold aus konfliktfreien Quellen beziehen zu wollen. Dabei werde sich das Unternehmen nicht aus Krisengebieten wie der Demokratischen Republik Kongo zurückziehen, sondern hier insbesondere die konfliktfreie Förderung von Tantalerzen unterstützen.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn
  2. SWM Services GmbH, München

Da sich Wertschöpfungsketten ständig verändern, werde Apple auch in Zukunft kontrollieren, ob die Tantalerze weiter konfliktfrei geschürft und verhüttet werden. Offenbar kann das Unternehmen aber noch nicht für alle verwendeten Materialien einen konfliktfreien Abbau garantieren. Apple werde künftig bei den Lieferanten von Zinn, Wolfram und Gold ebenso versuchen, eine ethisch vertretbare Wertstoffkette zu sichern.

Apple will im Kongo bleiben

Dabei versucht Apple, die Anzahl an konfliktfrei arbeitenden Minen und Verhüttungsanlagen im Kongo zu vergrößern, anstelle sich auf einige wenige Betriebe zu verlassen oder in andere Länder zu gehen. Vierteljährlich will der Hersteller jetzt eine Liste mit allen Minen und Verarbeitungsbetrieben veröffentlichen, die an der Entstehung von Apple-Produkten beteiligt sind.

Apple arbeitet nach eigener Aussage direkt mit zahlreichen Minen und Betrieben im Kongo zusammen. Zudem kooperiert der Hersteller mit lokalen Organisationen und Initiativen, mit denen beispielsweise auch Fairphone zusammenarbeitet. Dazu zählen die Conflict-free-Tin-Initiative und Solutions for Hope, die sich für den konfliktfreien Abbau von Tantal im Kongo einsetzen.

Auch außerhalb Afrikas setzt sich Apple laut dem Bericht für eine ethisch und ökologisch vertretbare Produktion ein. So wurde bei der Zinngewinnung in Indonesien festgestellt, dass offenbar die Umwelt geschädigt wurde. Zusammen mit der indonesischen Regierung und lokalen NGOs wurde das Problem untersucht und an einer Lösung gearbeitet.

Auch in den Fabriken verbesserte Arbeitssituation

Bei den Arbeitsbedingungen in den Fabriken habe Apple zahlreiche Verbesserungen erwirkt, heißt es in dem Bericht weiter. Die Arbeitszeit sei auf maximal 60 Stunden begrenzt, lediglich in Ausnahmefällen werde diese überschritten. Im Durchschnitt beträgt die wöchentliche Arbeitszeit 50 Stunden. Studentische Arbeitnehmer werden besonders geschützt, minderjährige Arbeitskräfte nicht toleriert.

Inwieweit diese Bedingungen jedoch für alle an Apple-Produkten beteiligten Fabriken gelten, ist unklar. Laut Fairphone-Chef Bas van Abel sind in den chinesischen Zulieferbetrieben von Apple stellenweise bis zu 40 Prozent der Arbeiter bei Personalvermittlern angestellt - und nicht direkt bei der Fabrik. Aber auch van Abel gibt zu, dass sich die Bedingungen beispielsweise bei Foxconn deutlich gebessert haben. In den Jahren 2009 und 2010 war das Unternehmen in die Schlagzeilen geraten, da sich mehrere Mitarbeiter offenbar aus Gründen, die mit ihrer Arbeit zusammenhingen, das Leben genommen hatten.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Moetown 14. Feb 2014

Vielleicht ziehen sogar andere nach... Daumen hoch!


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

    •  /