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Vom Handy zum Universal Computing

"Wir wollen nicht nur verschiedene Gerätetypen haben, sondern eine technische Komponente, die wir mit verschiedenen Bildschirmen verbinden können", erzählt Samuel Waldeck. Denn damit könne man die Menge des Elektroschrotts um 80 Prozent senken.

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Entsprechend soll sich das Ende 2019 kommende Shiftmu als Smartphone mit größeren Displays und Tastaturen verbinden können. "Ich kann mich mit dem Shiftmu im Büro beispielsweise mit einem großen 4K-Monitor verbinden und arbeiten. Zu Hause koppele ich es mit einem kleineren Monitor und ersetze damit Tablet oder Laptop. Wir nennen das Prinzip Universal Computing."

2018 kam Shift auf einen Umsatz von circa 3,5 Millionen Euro. Seit Gründung hat das Unternehmen 35.000 Geräte verkauft. Aktuell arbeiten 21 Mitarbeiter in Deutschland in Entwicklung, Design sowie Reparatur und Vertrieb. Im chinesischen Hangzhou ist die Manufaktur mit weiteren zehn Mitarbeitern angesiedelt, um Transportkosten für die Bauteile einzusparen und unnötigen Verpackungsmüll zu reduzieren.

Die Adresse der Manufaktur gibt Waldeck auf Anraten des chinesischen Produktionsleiters nicht preis, was der Verein Fairlötet kritisiert. Doch die Arbeitsbedingungen sollen jetzt zum zweiten Mal vom Taos Network überprüft werden. Die Zusammenfassung des ersten Audits von Taos vom Juni 2016, das nicht veröffentlicht wurde und dessen Existenz von Kritikern in Frage gestellt wurde, liegt Golem.de vor. Damals ließ Shift die Geräte noch in Kooperation von einem externen Fertiger montieren. Aufgrund der von Taos geäußerten Kritik an den Fertigungsbedingungen beschloss Shift damals, eine eigene Manufaktur aufzubauen.

Angemessene Löhne

Das Lohnniveau liegt aktuell inzwischen bereits bei mindestens 6.030 Renminbi (rund 770 Euro) bei einer flexiblen 40-Stunden-Woche. Das entspricht dem dreifachen Mindestlohn der Gegend. Dabei ist Hangzhou keineswegs eine Billiglohnregion: Das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt liegt dort mit umgerechnet über 22.000 Euro bereits auf dem Niveau Spaniens. Bei Shift verdienen Mitarbeiter der höchsten Stufe nur etwas mehr als Doppelte wie die Kollegen auf Stufe 1. Der Spitzenverdienst liegt bei 3.600 Euro, wobei die beiden Geschäftsführer kein Gehalt der höchsten Stufe erhalten.

Unternehmensgewinne, die nicht für Reinvestitionen nötig sind, sollen künftig in eine Stiftung fließen, die sich noch in Gründung befindet. Ihr sollen Markennamen, Erfindungen und Immobilien gehören, "damit sich niemand persönlich bereichern kann", erklärt Waldeck. Mit dem Geld sollen Projekte unterstützt werden, die soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit fördern.

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 Shiftphone als AlternativeDie faire Maus 
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Neuro-Chef 24. Aug 2019

Jupp, ebenso mit zwei T420ern.

Zweistein 24. Aug 2019

@golem Wenn ihr den Bindestricht bei amnes-tyinternational im Link entfernen würdet...

Trockenobst 22. Aug 2019

Das würde aber bedeuten, dass man Firmen, die selbst nichts mit dem Zeug zu tun haben...

Thaodan 21. Aug 2019

Wirklich? Laut iFixit hat es 7/10 Punkte. Das klingt doch ganz ok?

ichnichdu 15. Aug 2019

Da kann ich mich nur anschließen. Ich hab mir für mein Studium ein gebrauchtes ThinkPad...


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