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Fahrräder: Uber kommt als Elektrofahrradverleiher zurück nach Berlin

Uber will in Berlin noch in diesem Sommer Elektrofahrräder vermieten. Damit kommt ein weiteres Fahrradleihsystem in die Bundeshauptstadt, in der sich schon mehr als eine Handvoll Anbieter den Markt teilen.
/ Andreas Donath
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Leihfahrrad von Jump (Bild: Jump Bikes)
Leihfahrrad von Jump Bild: Jump Bikes

Wenn der US-Fahrdienst Uber schon keine taxiähnlichen Dienste in Deutschland erbringen darf, will das Unternehmen mit seiner Marke Jump in Berlin ab Sommer 2018 wenigstens E-Fahrräder zur Kurzzeitmiete anbieten. In Berlin sind bereits Anbieter wie Nextbike, Lidl-Bikes, oBikes, Mobike, Limebike und Byke aktiv, wobei Limebike ebenfalls Elektrofahrräder vermietet. Die Vermietung wird über Smartphone-Apps organisiert. Was Ubers Jump-Fahrräder kosten werden, ist noch nicht bekannt. Es handelt sich um Pedelecs, die den Fahrer beim Treten in die Pedale unterstützen.

Um überhaupt Fahrradfahrer ansprechen zu können, übernahm Uber im Mai den Fahrradverleih Jump(öffnet im neuen Fenster). Das ist Teil der neuen Strategie des Firmenchefs Dara Khosrowshahi(öffnet im neuen Fenster). Dieser will das Unternehmen zum Mobilitätsanbieter machen und dabei auf alle möglichen Verkehrsmittel setzen. So soll die Uber-App künftig verschiedenste Verkehrsmittel empfehlen.

Mit UberGreen sollen in München und später auch in Berlin Fahrten mit Elektroautos vermittelt werden. In der Testphase wurden dazu 30 Fahrzeuge des Typs Renault Zoe(öffnet im neuen Fenster) in München eingesetzt.

Uber war in die Kritik geraten, nachdem das Unternehmen Taxidienste vermittelt hatte, bei denen Privatfahrer mit ihren eigenen Autos Fahrgäste beförderten. Die amtlichen Genehmigungen dafür fehlten. Nach mehreren Gerichtsverfahren wurde dieses Geschäftsmodell eingestellt. Uber vermittelt hierzulande Taxis und chauffierte Mietwagen in Berlin und München.


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