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Fahrradverleih Jump: Rote E-Bikes zum Leihen sind zurück

Die wegen der Corona-Pandemie von den Straßen genommenen Jump-Pedelecs werden in Berlin wieder auf Gehwegen platziert.
/ Andreas Donath
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Ein Jump-Rad am Straßenrand (Bild: Uber)
Ein Jump-Rad am Straßenrand Bild: Uber

Die roten Jump-Pedelecs sind zurück in Berlin: 500 Stück wurden in den vergangenen Tagen verteilt und können mit einer App freigeschaltet werden, wie die Berliner Morgenpost berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Die Abrechnung erfolgt minutenweise. Im vergangenen Jahr wurden die Jump-Fahrräder noch unter der Marke Uber angeboten, nun betreibt der Rollervermieter Lime, an dem Uber beteiligt ist , die E-Bikes.

Im Mai 2019 tauchten die roten Mietfahrräder mit dem Blechkorb vorn zum ersten Mal in Berlin auf. Sie stammen von dem von Uber übernommenen Startup Jump. In Berlin waren bis zu 1.000 Pedelecs in den inneren Bezirken verteilt worden. Die im Stil eines Hollandrads gebauten E-Bikes haben ein gutes Antrittsverhalten, eine Dreigangschaltung und ausreichend gute Bremsen. Eine Federung fehlt.

Ausleihen nur per App

Die Buchung erfolgt über die Lime-App, neben einer Ausleihgebühr fällt eine zeitabhängige Gebühr an. Das Reservieren und Freischalten kostet einen Euro, pro Fahrminute fallen 10 Cent an. Die Tagespauschale liegt bei 15 Euro. Ist das Fahrrad freigeschaltet, löst sich das integrierte Kabelschloss. Zum Absperren muss es wieder eingerastet werden.

In Deutschland sind die Jump-Räder derzeit nur in Berlin verfügbar. International gibt es Angebote in London, Paris, Denver, Seattle und Washington.

Elektrische Mietfahrräder von Jump – Trailer
Elektrische Mietfahrräder von Jump – Trailer (01:00)

In der Hauptstadt sind auch die Fahrradverleiher Nextbike, Lidl-Bikes und Mobike wieder aktiv. Hinzu kommen E-Scooter diverser Anbieter und Vespa-ähnliche Elektrofahrzeuge. Manche Bürgersteige ähneln daher einer Zweiradparkzone. Bisherige politische Versuche , das Chaos zu ordnen, führten nicht zum Erfolg.


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