Garmin Edge 1030 Pro: Die Profiklasse

Der seit 2020 erhältliche Garmin Edge 1030 Pro ist das mit Abstand teuerste Gerät im Test: Rund 600 Euro verlangt der Hersteller. Dafür gibt es aber auch Funktionen, die keiner der anderen Computer bietet.

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Unter anderem wertet das Edge 1030 Pro den Trainingszustand aus und hat Empfehlungen für Erholungszeiten parat. Auf Bergtouren eine enorme Hilfe ist eine Liste mit allen bevorstehenden Anstiegen, die auf Basis der Strecke automatisch angelegt wird.

Die Routen können auf einem Garmin-eigenen Portal erstellt werden - das sieht komplizierter aus, als es dann tatsächlich ist. Mit ein paar Mausklicks wird die Strecke per WLAN auf das Navi übertragen oder über Bluetooth per Smartphone. Im Test hat das alles problemlos geklappt.

Praktisch: Mit dem Garmin können wir auch offline direkt am Gerät eine Adresse eingeben und uns dorthin leiten lassen. Spoiler: Das klingt selbstverständlich, ist aber nicht bei allen Konkurrenten so einfach möglich.

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Das Re-Routing klappt sowohl bei vorausgeplanten Strecken mit großen Umwegen als auch bei der Navigation mit Adresse. Großes Aber: Garmin bringt uns zwar immer ans Ziel - aber allzu oft müssten wir dazu umkehren und zurückfahren. Dann ist im Display der Hinweis "Bitte wenden" zu sehen, und die Fahrtlinie führt zurück.

Wir haben das oft ignoriert und sind - zumindest auf schönen Straßen - trotzdem weitergefahren. Nach ein paar Neuberechnungen finden die Algorithmen meist irgendwann doch eine passende Routenführung. Manchmal dauert das ein paar Minuten, aber gelegentlich nervt das "Bitte wenden" auch eine Viertelstunde oder länger.

Blöd: Wenn wir uns wirklich in einer Sackgasse befinden, merken wir das mit dem Edge 1030 Plus erst viel später als bei den anderen Navis. Sehr gut gefällt uns dafür, dass Garmin sich sehr konsequent an die im Optionenmenü eingestellte Straßenart hält und uns etwa nicht mit dem empfindlichen Rennrad auf eine Geröllpiste schickt.

  • Wahoo Elemnt Roam, Hammerhead Karoo 2 und Garmin Edge 1030 Plus (von links nach rechts). (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Rückseiten von Wahoo Elemnt Roam, Hammerhead Karoo 2 und Garmin Edge 1030 Plus. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Auf diesem unbearbeiteten Bild sind die unterschiedlichen Linien mit der Streckenführung zu sehen (links Wahoo, Mitte Garmin und rechts Hammerhead). (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Das Garmin Edge 1030 Plus ist übersichtlich, die Streckenlinie könnte aber gerne etwas kräftiger sein. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Menüs des Edge 1030 Plus sind übersichtlich. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Garmin Edge 1030 Plus (links) und Edge Explore (unten) zusammen mit dem Hammerhead Karoo 2 bei einer Probefahrt. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Lila Linien in der Karten-App von Garmin zeigen besonders beliebte Strecken. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Der Karoo 2 von Hammerhead verfügt über das beste Display. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Menüs und Trainingsseiten wirken schick gestaltet. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Karoo 2 befindet sich der Schacht für eine Nano-SIM. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Karten-App von Hammerhead ist extrem einfach zu bedienen. (Bild: Hammerhead/Screenshot: Golem.de)
  • Das gibt es mehr oder weniger bei allen Bike-Navis: die Kartenverwaltung. (Bild: Hammerhead/Screenshot: Golem.de)
  • Der Bildschirm des Wahoo Elemnt Roam verfügt über kein Touch. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Der Elemnt Roam ist nach kurzer Eingewöhnung sehr gut zu bedienen. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Per Smartphone-App übertragen wir eine Route auf den Elemnt Roam. (Bild: Wahoo/Screenshot: Golem.de)
  • Per Live-Tracking verfolgen wir beim Wahoo-Computer andere Fahrer. (Bild: Wahoo/Screenshot: Golem.de)
  • So gut wie hier sind die Navis von Tahuna (links) und Ciclo (rechts) nur im Schatten zu erkennen (Mitte: Garmin Edge Explore). (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Selbst bei sonnig-diesigem Wetter ist beim Tahuna und Civic praktisch nichts zu erkennen - das Bild ist unbearbeitet und gibt unserer Auffassung nach die Probleme recht gut wieder. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Das Ciclo Navic 400 generiert direkt im Navi recht gute Rundkurse. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Im Menü des Navic 400 können wir Sonderwünsche äußern. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Software des Ciclo Navic 400 funktioniert offline, wirkt aber veraltet. (Bild: Ciclo/Screenshot: Golem.de)
  • Das Garmin Edge Explore ist der kleinere Bruder des Edge 1030 Plus. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • In der App von Garmin können wir die Trainingsdaten auswerten. (Bild: Garmin/Screenshot: Golem.de)
  • Das Tahuna Teasi One 4 macht im Schatten einen ordentlichen Eindruck. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Am Lenker wackelt das Tahuna wegen der billigen Halterung leider stark. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)
  • In der Offline-Software von Tahuna kann man sehr einfach Rundkurse erstellen. (Bild: Tahuna/Screenshot: Golem.de)
Das Garmin Edge 1030 Plus ist übersichtlich, die Streckenlinie könnte aber gerne etwas kräftiger sein. (Bild: P. Steinlechner/Golem.de)

Garmin verwendet eigens Kartenmaterial mit sogenanntem "Popularity Routing" - das hat sonst kein Hersteller. Mit der Funktion werden viel genutzte Strecken anderer Fahrer höher beim Routing gewichtet, sodass wir im Zweifel eher mal auf eine ruhigere oder schönere Strecke geleitet werden, selbst wenn die ein paar Meter länger ist.

Im Test mit mehreren Bike-Computern am Lenker hat das immer wieder geklappt, allerdings fast nur für kürzere Distanzen, etwa ein oder zwei idyllische Seitensträßchen.

Garmin Edge Explore GPS-Fahrrad-Navi - Vorinstallierte Europakarte, Navigationsfunktionen, 3" Touchscreen, einfache Bedienung

Das 3,5 Zoll große Display des 1030 Plus spiegelt zwar etwas, aber das stört erstaunlicherweise selbst beim Fahren in Sonnenlicht kaum. Strecken und andere Informationen sind immer gut ablesbar.

Die Verarbeitung wirkt hochwertig, das Touch-Display funktioniert (außer bei Regen) sehr gut, die Tasten haben tolle Druckpunkte. Der Anschluss von Sensoren klappt auf Anhieb. Laut Hersteller hält der Akku bis zu 24 Stunden - uns kommt das nicht allzu stark übertrieben vor.

Garmin Edge 1030 Pro, rund 600 Euro

Stärken: Auf Touren vollständig offline nutzbar, meist gutes Routing, sehr gute Verarbeitung, extrem lange Akkulaufzeit, viele Funktionen, Kopplung mit Zubehör klappt einfach.
Schwächen: Routing manchmal mit Aussetzern, Display spiegelt ein wenig, teuer.

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Brian Kernighan 13. Aug 2021 / Themenstart

Als mich mein Edge 705 genervt hat, bin ich auch für ein paar Jahre auf Smartphone...

Gryphon 07. Aug 2021 / Themenstart

Ja stimmt, die gibts auch noch, hatte ich ganz vergessen! Aber auch hier, wie bei den...

Tima 07. Aug 2021 / Themenstart

Ich teste aktuell einen bei Paceheads im Abo. Ist seit letzte Woche dort sofort...

straylight23 05. Aug 2021 / Themenstart

Du hast das mit einer Fenix 6X schon mal probiert? Am Lenker und nicht am Arm? Diese...

suicicoo 05. Aug 2021 / Themenstart

der Dual war der für den ich eigentlich einen Ersatz suchte - den hatte ich am Stadtrad...

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